UEFA-Cup

Friedrich köpft Leverkusen weiter

SID
Donnerstag, 06.12.2007 | 20:08 Uhr
Leverkusen, Prag, Schneider
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Leverkusen - Bayer Leverkusen hat den ersten Matchball genutzt und ist dem Hamburger SV in die K.o.-Runde des UEFA-Pokals gefolgt. Durch ein Kopfball-Tor von Nationalspieler Manuel Friedrich (71.) gewann der Bundesliga-Vierte trotz Unterzahl mit 1:0 (0:0) gegen Sparta Prag.

Vor 17.771 Zuschauern in der BayArena sorgte Kapitän Carsten Ramelow für den negativen Höhepunkt im 130. Europacup-Spiel der Leverkusener, als er in der 60. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Bayer kämpft nun im letzten Spiel am 19. Dezember beim FC Zürich um den Gruppensieg.

"Die Erleichterung ist unglaublich groß. Denn nach dem Platzverweis für Ramelow hat die Mannschaft taktisch enorm gut gespielt und völlig verdient gewonnen. Ich bin froh, dass wir nicht nervös geworden sind. Ein toller Abend für uns", bilanzierte Trainer Michael Skibbe 90 Minuten, die die Fans allerdings kaum erwärmen konnten.

"So ein Spiel kann auch 0:0 ausgehen, da hätten wir uns nicht beklagen dürfen", sagte Torschütze Friedrich, der den Ball in der entscheidenden Szene mit der Schulter über die Linie beförderte.

Obwohl Bayers Siegesserie anhielt, konnte die Mannschaft nicht an den zuletzt in der Bundesliga gezeigten schwungvollen Fußball anknüpfen und bot gegen den defensiv eingestellten tschechischen Rekordmeister über weite Strecken nur Stückwerk.

Barbarez fehlt an allen Ecken und Enden

Im Mittelfeld wurde vor allem die ordnende Hand von Routinier Sergej Barbarez vermisst. Der Bosnier musste nach dem Aufwärmen kurzfristig wegen eines eingeklemmten Nervs in der Wade passen und wurde in der Rolle des Spielmachers von Tranquillo Barnetta nur unzureichend vertreten.

Auf das ersehnte Comeback von Bernd Schneider mussten die Fans bis zur 66. Minute warten. Wegen einer leichten Erkältung hatte der Nationalspieler zunächst auf der Bank Platz genommen. Nach 18- minütiger Einsatzzeit verließ der offenbar noch geschwächte Schneider wieder den Rasen und wurde durch Vratislav Gresko ersetzt.

Gefahr nur aus der Distanz

Auf rutschigem Rasen bescherte Jung-Nationalspieler Gonzalo Castro den Leverkusenern in der 8. Minute die erste Schrecksekunde, als er eine Flanke von Zdenek Pospech per Kopf an den eigenen Pfosten lenkte. Paul Freier und Castro versuchten auf der Gegenseite ihr Glück mit Distanzschüssen (10.), die Sparta-Torhüter Tomas Grigar jeweils mit Mühe über die Latte lenken konnte.

Damit hatte die einfallslose Bayer-Elf ihr Pulver in der ersten Halbzeit bis auf einen Freier-Versuch (34.) auch schon verschossen. Sekunden vor der Pause verhinderte Rene Adler sogar den drohenden Rückstand, als er einen 16 Meter-Flachschuss von Miroslav Slepicka entschärfte.

Steigerung nach Platzverweis

Auch im zweiten Durchgang fehlte im Bayer-Spiel häufig die Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff, wo sich Theophanis Gekas nicht in Szene setzen konnte. Seine größte Chance vergab der Grieche in der 69. Minute aus drei Metern. Aber auch von Stefan Kießling, dem Siegtorschützen beim 1:0 gegen Toulouse, ging diesmal kaum Torgefahr aus.

Erst nach dem Platzverweis für Ramelow, der seinem Gegenspieler Jan Rezek mit der Hand ins Gesicht geschlagen hatte, gingen die Gastgeber entschlossener zu Werke und wurden für ihr Engagement belohnt. Nach Barnettas Eckball setzte sich Friedrich durch und traf per Kopf zum 1:0 gegen die Tschechen, die damit im UEFA-Cup aus dem rennen sind.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung