Club unter Zugzwang

Zauderer und Vollstrecker

Von Daniel Börlein
Mittwoch, 05.12.2007 | 14:24 Uhr
Fußball, Nürnberg
© Getty
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München - Hans Meyer ist hinter Ottmar Hitzfeld die Nummer zwei aller aktuellen Bundesliga-Trainer - zumindest was Spiele als Coach im Europapokal angeht. 

Seine 75. Partie auf der europäischen Bühne bestreitet der Coach des 1. FC Nürnberg am Mittwoch gegen den AZ Alkmaar (ab 20.45 Uhr im SPOX-LIVE-TICKER). Doch trotz dieses Jubiläums ist dem 65-Jährigen nicht zum Feiern zu Mute. Und Meyer hat auch keinen Grund dazu.

Der Club steht in der Liga nach der Pleite beim MSV Duisburg weiter auf einem Abstiegsplatz und im UEFA-Cup mit erst einem Zähler aus zwei Begegnungen gewaltig unter Zugzwang. "Die Chance aufs Weiterkommen ist nicht riesig, aber sie ist da", sagt Meyer. Doch dafür ist ein Sieg gegen Alkmaar Pflicht.

"Immer offensiv"

Zwar ist die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal in der niederländischen Eredivisie zuletzt bis auf Platz zehn abgestürzt, dennoch gilt Alkmaar als eines der spielstärksten Teams in Holland.

"Alkmaar spielt immer sehr offensiv, egal ob zu Hause oder auswärts", erklärt FCN-Stürmer Angelos Charisteas, der zuletzt zweieinhalb Jahr in den Niederlanden spielte. "Für mich waren sie letztes Jahr die beste Mannschaft in Holland". 83 Tore erzielte AZ in der abgelaufenen Spielzeit, bislang traf Alkmaar schon 25 Mal.

Meyer ein Holland-Fan

Meyer schätzt diese Offensivstärke. Ohnehin ist der Coach der Franken seit seiner Zeit bei Twente Enschede großer Fan des niederländischen Fußballs. Schon in Gladbach führte Meyer eine System mit drei Stürmern ein, und auch in Nürnberg setzt er für gewöhnlich auf zwei Außenstürmer.

Nicht zuletzt deshalb wollte der Club nach dem Abgang von Markus Schroth auch einen Mittelstürmer verpflichten, der dieses System bereits kennt und schaute sich deshalb in der Eredivisie um. Nachdem man vom ehemaligen AZ-Angreifer Danny Koevermans einen Korb bekam, viel die Wahl auf Charisteas, der von Feyenoord Rotterdam kam.

Dennoch kann der Club von einer treffsicheren Offensive derzeit nur träumen. Gegen Duisburg wurden einmal mehr beste Chancen vergeben, und so langsam scheint man deshalb in Nürnberg auch die bislang vorhandene Ruhe zu verlieren. "Ein Gegentor kann immer mal passieren, aber vorne muss man den Ball aus drei, vier Metern auch mal reinmachen", so Marco Engelhardt.

Meyer platzt der Kragen 

Auch Meyer platzte nach der Pleite bei den Zebras offenbar der Kragen. Wie "Bild" berichtet, soll der Coach sein Team in einer außerordentlichen Mannschaftssitzung 30 Minuten lang lautstark rund gemacht haben.

Für den UEFA-Cup muss Meyer seine Mannschaft nun allerdings wieder aufrichten, wenngleich er dem Bundesliga-Spiel am kommenden Wochenende gegen Hertha BSC Berlin eine wesentliche größere Bedeutung bei misst: "Die Bundesliga hat absolute Priorität, und gegen Hertha BSC stehen wir gewaltig unter Druck." Manager Bader sieht es ähnlich: "Ganz wichtig ist, dass die Spieler gesund bleiben. Verletzungen wären eine Katastrophe."

Dennoch wird Meyer gegen Alkmaar seine bestmögliche Elf aufbieten. Der in der Bundesliga gesperrte Peer Kluge kehrt in die Startelf zurück und ersetzt Ralf Schmidt, während Ivan Saenko erneut auf die Bank muss.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Nürnberg: Blazek - Reinhardt, Wolf, Beauchamp, Engelhardt - Galasek, Kluge - Misimovic, Mintal, Adler - Charisteas. Trainer: Hans Meyer

Alkmaar: Waterman - Steinsson, Jaliens, Mendes da Silva, Opdam - de Zeeuw - Augustien, Pocognoli - Cziommer - Ari, Dembele. Trainer: Louis van Gaal.

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