Fussball

Ronaldo in der Kritik: "Soll nach China gehen!"

SID
Cristiano Ronaldo musste sich harte Kritik gefallen lassen

Cristiano Ronaldo als Sündenbock: Fans und Medien haben sich nach dem 1:2 von Real Madrid im Viertelfinal-Hinspiel der Copa del Rey auf den Weltfußballer eingeschossen. "Sein Kurs ist im Keller", lästerte Real-Hausblatt Marca über den großen Portugiesen.

Laut der Zeitung Sport war CR7 "unsichtbar", und ein aufgebrachter Anhänger schimpfte bei AS-TV: "Soll er doch nach China gehen!"

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Für Madrid war es nach dem 1:2 am Sonntag beim FC Sevilla in der Primera Division nach zuvor 40 Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie die zweite Pleite hintereinander. "Unglücklich! Köpfe hoch!", lautete der Kommentar von Weltmeister Toni Kroos, der gegen Vigo 90 Minuten auf dem Platz stand, bei Twitter. "Madrid kaputt", titelte Sport, vor allem Ronaldo stand in der Kritik. Der Superstar müsse jetzt "schnell reagieren" und zeigen, "dass er wirklich der Beste ist", schrieb Marca.

"Keine Entschuldigung"

"Dafür gibt es keine Entschuldigung, wir sind Real Madrid", sagte Trainer Zinedine Zidane nach der Niederlage gegen ein Team, das Real im März 2016 noch mit 7:1 aus dem Stadion gefegt hatte. Marcelo (69.) hatte nach der Gäste-Führung durch Iago Aspas (64.) ausgeglichen, ehe Jonny (70.) Vigo den ersten Sieg im Estadio Santiago Bernabeu seit November 2006 sicherte.

"Wir müssen das analysieren", meinte Zidane, "irgendwas läuft sicherlich falsch." Seine Mannschaft habe seine Vorgaben nicht umgesetzt, außerdem habe ihrem Spiel die Intensität gefehlt. Sorgen machen müsse sich aber niemand, "wir werden das überstehen".

Allerdings: Eine 1:2-Heimniederlage im Pokal haben bislang noch nicht einmal die Königlichen wettgemacht. 1995 gegen den FC Valencia und 2012 gegen Erzrivale FC Barcelona kam jeweils das Aus. Nicht die besten Aussichten für das Rückspiel am 25. Januar in Vigo.

Cristiano Ronaldo im Steckbrief

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