LFP erwägt Klage wegen Mega-WM

SID
Dienstag, 10.01.2017 | 21:25 Uhr
Javier Tebas fühlt sich von der FIFA übergangen
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Die spanische Ligaverband LFP erwägt die Einleitung rechtlicher Schritte gegen die Entscheidung der FIFA, das Teilnehmerfeld ab der WM 2026 von 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken.

"Wir werden sehen, ob wir dem Wettbewerbskommissar der Europäischen Union oder der Schweiz den Fall vorlegen werden", sagte LFP-Präsident Javier Tebas.

Der 54-Jährige führte an, das FIFA-Council habe bei seiner einstimmigen Entscheidung am Dienstag in Zürich die europäischen Ligen übergangen. "Solche Entscheidungen können nicht ohne Konsens getroffen werden", sagte Tebas: "Die großen Ligen sollten angehört werden, weil 75 Prozent der Spieler bei der WM in den großen europäischen Ligen spielen."

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Die von Karl-Heinz Rummenigge angeführte europäische Klub-Vereinigung ECA sieht die Entscheidung des Fußball-Weltverbandes FIFA für eine WM mit 48 ebenfalls Mannschaften mehr als kritisch. Man sehe "keinen Nutzen darin, das bestehende System mit 32 Teams zu verändern, das sich für alle Seiten als perfekt erwiesen hat", teilte die Vereinigung am Dienstag mit.

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