Neymar-Affäre

Bartomeu soll zwei Jahre hinter Gitter

SID
Montag, 23.03.2015 | 14:39 Uhr
Josep Maria Bartomeu legte die Zahlen zum Transfer offen
© getty
Advertisement
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Primera División
Malaga -
Bilbao
Primera División
Girona -
Barcelona
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Primera División
Getafe -
Villarreal
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Primera División
Real Betis -
Levante
Primera División
Celta Vigo -
Girona
Primera División
Deportivo -
Getafe
Primera División
Levante -
Alaves
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Primera División
Real Madrid -
Espanyol

In der Affäre um den Transfer von Brasiliens Superstar Neymar zum FC Barcelona macht Spaniens Justiz gegen die Katalanen offenbar ernst: Wegen Steuerhinterziehung beantragt die Staatsanwaltschaft beim Nationalen Gerichtshof in Madrid in dem Verfahren nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP mehrjährige Haftstrafen gegen Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu und seinen Vorgänger Sandro Rosell sowie eine hohe Geldstrafe gegen den katalanischen Nobelklub.

Bartomeu soll den Informationen aus Justizkreisen zufolge für zwei Jahre hinter Gitter und Rosell als Drahtzieher sogar für sieben Jahre. Für Barcelona stehen eine Geldstrafe und Nachzahlungen in Höhe von insgesamt 22,2 Millionen Euro im Raum.

Ein Termin für die Verkündung des Urteils durch den zuständigen Richter Pablo Ruiz ist noch nicht bekannt.

Die Aufklärung des Falles beschäftigt Barca und die Justiz schon seit Monaten. Unter dem Druck der Ermittlungen hatte der Klub die 2013 zunächst auf 57 Millionen Euro bezifferte Ablöse für den Starstürmer an den FC Santos auf 86,2 Millionen Euro deutlich nach oben korrigiert und zugleich eine zusätzliche Steuerschuld von 13,5 Millionen Euro gegenüber dem spanischen Fiskus eingeräumt. Bartomeu selbst soll 1,9 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben.

Trotz der Bemühungen um eine Verschleierung der außer an Neymars früheren Klub in mehrere Kanäle geflossenen Gelder hatte Barcelona bis zuletzt die Abwicklung des Transfers als gesetzeskonform bezeichnet. Demnach seien Bartomeu und Rosell als unschuldig anzusehen.

Der FC Barcelona im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung