Superstar mit Wechselgedanken

Cristiano Ronaldo: "Es gibt für alles eine Lösung"

Von Martin Grabmann
Dienstag, 04.09.2012 | 10:22 Uhr
Nach seinen Treffern gegen Granada feierte Cristiano Ronaldo eher still
© Getty
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Trotz seiner beiden Treffer am Wochenende ist die Welt von Cristiano Ronaldo nicht in Ordnung. Der Superstar fühlt sich in Madrid nicht geliebt, Spekulationen um einen Wechsel nach England werden laut.

Beim ungefährdeten 3:0 gegen Granada am Wochenende traf Cristiano Ronaldo doppelt, doch richtige Freude wollte bei dem Stürmer nicht aufkommen. "Ich bin traurig, deshalb feiere ich meine Tore nicht", sagte der Portugiese und startete damit Spekulationen um seine Zukunft in der spanischen Hauptstadt.

Nun will die Tageszeitung "AS" erfahren haben, dass Ronaldo am Flughafen in Portugal im Vorbeigehen gesagt hat: "Es gibt für alles eine Lösung."

Offen bleibt, ob er damit tatsächliche Wechselwünsche gemeint hat oder seine aktuelle Gemütslage. In England, der Heimat von Ronaldos Ex-Klub Manchester United, überschlagen sich unterdessen die Medienberichte.

Fühlt sich Rinaldo gegenüber Messi benachteiligt?

Die "Daily Mail" sieht in Ronaldos überraschenden Äußerungen das Verlangen, in Madrid die gleiche Unterstützung zu erfahren wie sein Rivale Lionel Messi in Barcelona.

Weil er die Anerkennung für seine Leistungen vermisst, liebäugelt Ronaldo nun mit einem Wechsel. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wer denn überhaupt in der Lage ist, die anfallende Ablösesumme von über 100 Millionen Euro zu stemmen.

Vier mögliche Abnehmer stehen bereit

Paris St. Germain, Manchester City und der FC Chelsea sind wohl die naheliegendsten Abnehmer für den teuren Großverdiener, die "Sun" bringt außerdem Manchester United ins Spiel, die an einer Rückkehr ihres ehemaligen Stars interessiert sein sollen.

Hier scheint man bereits sicher zu sein, dass Ronaldo wechselwillig ist. "Ja, Cristiano hat Präsident Florentino Perez gesagt, dass er den Klub verlassen möchte", zitiert die "Sun" eine Quelle.

Ronaldo selbst hatte bislang nur gesagt: "Es geht um die berufliche Situation. Ich bin traurig und das wissen sie." Den interessierten Klubs wird das reichen, um zumindest die Ohren offen zu halten.

Cristiano Ronaldo im Steckbrief

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