Dünnhäutige (Ex-)Verfolger

Von Florian Bogner
Mittwoch, 09.01.2008 | 14:38 Uhr
© Getty
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München - Es ist gerade mal sieben Monate her, da lagen Real Madrid, der FC Barcelona und der FC Sevilla vor dem letzten Spieltag der Saison 06/07 nur zwei lumpige Punkte auseinander und kämpften um die Meisterschaft. 

Real fuhr mit einem 3:1 über Real Mallorca letztlich den Titel ein. Die Konkurrenz schaute in die Röhre, formulierte anschließend aber sofort Kampfansagen für die neue Spielzeit.

Sieben Monate später ist davon nicht mehr viel übrig. In der Primera Division trennen die drei Klubs schon kleine Welten und es hat nicht den Anschein, als ob irgendjemand den Königlichen den zweiten Titel in Folge streitig machen könnte.

Während Real an der Spitze fröhlich seine Runden dreht, beschäftigt man sich in Barcelona seit Monaten eigentlich nur noch mit sich selbst.

Laporta trifft sich mit Mourinho-Intimus

Wohin mit Ronaldinho - aufs Feld, auf die Bank, zu Chelsea? Ist Frank Rijkaard noch der richtige Trainer? Was läuft zwischen Präsident Joan Laporta und Jose Mourinho? Die Sporttageszeitungen haben täglich genügend Futter, um fernab vom sportlichen Geschehen über Kataloniens Aushängeschild zu berichten.

Neuster Aufreger: Laporta soll sich in der vergangenen Woche mit Mourinho-Intimus Jorge Mendes getroffen haben, vermeldet die "AS". Der ist zwar auch Berater des unzufriedenen Barca-Stars Deco, aber die Personalie Mourinho wird sicherlich auch Thema des Treffens gewesen sein, vermutet das Blatt.

Grund genug, um Barca-Coach Rijkaard abermals medial unter Druck zu setzen. Ein Sieg gegen den FC Sevilla in der Copa del Rey (Hinspiel in Sevilla am Mittwoch) soll es doch bitteschön sein, ansonsten sieht es düster um den Holländer aus.

Rijkaard schießt gegen Presse

Der muss sich derweil mit Gerüchten rumschlagen, die nicht für den Pokal nominierten Ronaldinho und Deco wären gar nicht verletzt, so wie es der Verein vermeldete. Rijkaard leicht verschnupft: "Es ist unfair das anzuzweifeln."

Zwar trainieren die beiden wieder, "aber sie absolvieren nur ein Aufbautraining um so bald wie möglich wieder fit zu sein", sagte der Holländer. "Das ist übrigens bei anderen Spielern genau so."

Es gäbe immerhin noch einen Unterschied zwischen der Beurteilung von Leuten, die weit außerhalb auf Barca blicken "und den Trainern, die hier arbeiten", so Rijkaard.

Jimenez beklagt sich

Auch beim Gegner FC Sevilla läuft es in dieser Saison selten nach Plan. Während Barca als Zweiter "nur" sieben Punkte Rückstand auf Real hat, ist Sevilla als Achter mit satten 18 Punkten Abstand schon abgeschlagen.

Vor dem Duell mit Barcelona klagt Trainer Manolo Jimenez jetzt auch noch über Wettbewerbsverzerrung, weil Barca nach langem Hickhack mit dem kamerunischen Verband nun doch noch für zwei Spiele auf Stürmer Samuel Eto'o zurück greifen darf, seine Spieler Aruna Kone (Elfenbeinküste), Seydou Keita und Frederic Kanoute (beide Mali) aber bereits bei ihren Nationalteams weilen.

" Kamerun hat Barcelona einen Gefallen - in Anführungsstrichen - getan, während Mali uns nicht erlaubt hat, zwei sehr wichtige Spieler einzusetzen. Es hilft nichts, sich drüber zu beschweren, aber hier herrschen keine gleichen Verhältnisse und das verzerrt den Wettbewerb", sagte Jimenez.

Casillas: Lebenslang ein Madrilene?

Bei Real, das am Abend bei RCD Mallorca im Pokal antritt, herrscht hingegen Friede, Freude, Eierkuchen. Die wichtigste Meldung der Woche besteht darin, dass Iker Casillas seinen Vertrag gerne lebenslang verlängern möchte, 12 Millionen Euro jährlich stehen als Vergütung im Raum.

Die zweitwichtigste Meldung war am Dienstag, dass Real ab sofort einen eigenen Chefkoch beschäftigt, der künftig für das leibliche Wohl der Spieler und eine ausgewogene Ernährung sorgen soll - damit auch in Zukunft noch kleine Welten zwischen den Galaktischen und der Konkurrenz liegen.

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