Nationalspieler glaubt an sich

Podolski "lebt seinen Traum"

Von Adrian Franke
Montag, 16.02.2015 | 12:40 Uhr
Lukas Podolski ist derzeit vom FC Arsenal an Inter Mailand ausgeliehen
© getty
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Hellas Verona – Inter Mailand

Mit seiner Leihe vom FC Arsenal zu Inter Mailand im Winter wollte Lukas Podolski eigentlich wieder zurück in die Spur und sich mit Spielpraxis und Toren empfehlen. Doch zuletzt saß der 29-Jährige zwei Mal auf der Bank, auf seinen ersten Treffer in Italien wartet Podolski noch. Trotzdem glaubt der Stürmer weiterhin an sich und gibt nichts auf seine Kritiker.

"Mir hat niemand im Leben etwas geschenkt. Was ich erreicht habe, habe ich mir selbst und dank der Hilfe meiner Trainer und Kollegen erarbeitet. Trotzdem bin ich auch mit fast 30 noch für jeden Tipp dankbar. Gerade wenn er von Helden meiner Kindheit kommt. Aber: Ich bin immer noch der Lukas Podolski, der seinen Traum lebt. Und den lasse ich mir nicht nehmen", stellte Podolski im "Kicker" klar.

Dass ihn seine Kritiker vorschnell verurteilen, habe sich schließlich bereits gezeigt, "als man mich als Verlierer hinstellte, weil ich nicht von Inter für die Europa League gemeldet wurde. Dabei war dies schon Gegenstand der Vertragsgespräche und ist auch frühzeitig kommuniziert worden." Gleichzeitig gab der 121-fache Nationalspieler auch zu: "Ich bin nicht der Mensch, der von sich sagt, dass er alles richtig macht oder gemacht hat."

Aber das ändere nichts daran, "dass ich totale Lust habe, Fußball zu spielen. Das mache ich jetzt, seit ich fünf Jahre alt bin. Und werde das noch lange weitermachen. Ich bin eine entspannte Natur und weiß, dass Kritik aufkommt. Erst recht, wenn man einen Status hat wie ich. Kritik, ob berechtigt oder nicht, gehört dazu. Aber sie beschäftigt mich nicht. Wichtig ist, dass man selbst reflektiert, was gut und nicht gut war."

Poldi: "Hatte nirgendwo Probleme"

Seinen Wechsel zu Inter bewertet er daher nach wie vor als positiv: "Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden. Natürlich ist es ein Unterschied zu London. Aber ich hatte nirgendwo Probleme. Natürlich wäre es schöner, wenn es sportlich laufen würde. Uns bleiben die Europa League, vor allem aber die Liga. Wir müssen aus den bleibenden Spielen die nötigen Punkte holen. Es sind genug Spiele, um das zu schaffen."

Einfach werde das aber nicht, immerhin werde in Italien nicht der dynamische, offene Fußball der Premier League gespielt: "Der Fußball hier ist von Taktik und Ergebnis geprägt. Die Spiele sind sehr schwer, sehr eng, die Gegner sind schwer zu knacken, es bieten sich wenig Räume." Ob Podolski aber über das Saisonende hinaus in Mailand bleibt ist nach wie vor komplett offen.

"Stand jetzt kehre ich im Sommer nach London zurück. Im März oder April werden sicherlich Gespräche geführt, im Mai ist die Saison ja zu Ende. Ich hatte in London eine Superzeit, wenn auch das letzte Halbjahr sportlich nicht mehr befriedigend lief", stellte der Stürmer klar: "Aber Fakt ist, dass ich nie ein Problem dort hatte, weder mit dem Klub, noch mit Arsene Wenger oder gar den Fans."

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