Montag, 25.01.2016

Madrid besitzt Vorkaufsrecht

Özil: Real ließ sich Hintertürchen offen

Die Plattform Football Leaks hat interessante Vertragsdetails zum Transfer von Weltmeister Mesut Özil zum FC Arsenal im Sommer 2013 veröffentlicht. Demnach haben die Gunners 44 Millionen Euro in drei Raten über zwei Jahre an Real Madrid bezahlt, um den Spielmacher zu verpflichten.

Mesut Özil wechselte im Sommer 2013 zum FC Arsenal
© getty
Mesut Özil wechselte im Sommer 2013 zum FC Arsenal

Für jede Saison, in der sich Arsenal mit Özil für die Champions League qualifiziert, müssen die Londoner zudem eine Million Euro nach Madrid überweisen. Diese Klausel hat bis zu sechs Spielzeiten Gültigkeit. Interessant: Real hat sich eine kleine Hintertür offen gehalten, die möglicherweise eine Stärkung der direkten Konkurrenz verhindern könnte.

Real profitiert von möglichem Weiter-Verkauf

Sollte Arsenal nämlich je davor stehen, Özil an einen anderen Klub aus der Primera Division zu verkaufen, haben die Königlichen eine Rückkauf-Klausel. Jene besagt, dass Real nach Eingang des möglichen Angebots eines spanischen Klubs 48 Stunden hat, um es zu überbieten oder die gleiche Summe aufzurufen.

Für den Fall, dass Özil doch für mehr als 50 Millionen Euro zu einem Liga-Konkurrenten verkauft wird, darf Real indes 33 Prozent des Transfer-Erlöses einstreichen.

Football Leaks hatte bereits vergangene Woche für Aufsehen gesorgt, als bis dato unbekannte Einzelheiten zum Transfer Gareth Bales von Tottenham nach Madrid ans Licht der Öffentlichkeit kamen. Der Waliser hat die Königlichen demnach gut 100,75 Millionen Euro gekostet und ist somit teurer als Cristiano Ronaldo.

Mesut Özil im Steckbrief

SPOX

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