Schwankende Leistungen und Verletzungen

Manchester United: Anderson vor Verkauf

Von Henning Klefisch
Dienstag, 11.09.2012 | 11:05 Uhr
Anderson (l.) hat keine guten Karten mehr bei Trainer Alex Ferguson
© Getty
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Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson ist laut "Goal.com UK" bereit, den verletzungsanfälligen Anderson zu verkaufen. Der Grund: Fergie hat angeblich den Glauben in den ehemaligen Star des FC Porto verloren.

Anderson hat United mit der ausbleibenden Verbesserung frustriert, nachdem er im Jahr 2007 zum Verein gekommen ist. Es gab im Sommer Diskussionen darüber, ob der 24-Jährige verkauft werden sollte.

Mit Benfica Lissabon und Tottenham Hotspur wurde er damals in Verbindung gebracht. United wollte so viel wie möglich von den rund 19 Millionen Euro Ablöse zurückerhalten, die damals für den vielseitigen Mittelfeldspieler bezahlt wurden. So schnell wie möglich sollte diese Summe wieder in die Mannschaft gesteckt werden. Es ist nämlich bekannt, dass Ferguson im zentralen Mittelfeld gerne nachrüsten würde.

Anderson hat nur zehn Premier-League-Spiele in der letzten Spielzeit gemacht und ist durch Verletzungen seit seiner Ankunft im Old Trafford zurückgeworfen worden. Dies veranlasste Ferguson dazu, dass er sich Sorgen um die Zukunft des Brasilianers machte. Im April erklärte dazu Sir Alex: "Er hat wirklich sein Potenzial gar nicht richtig ausgeschöpft, welches für uns alle ersichtlich ist. Er ist ein fanastischer Fußballer. Ich kann nur hoffen, dass er nicht das gleiche Pech wie Michael Owen während seiner Karriere hat."

Dembele als möglicher Ersatz

United ist nicht in Eile, Anderson im Januar zu verkaufen, da der Spieler bis 2015 unter Vertrag steht, aber ein Abschied im nächsten Sommer scheint möglich, wenn er seine Karriere in Schwung bringen möchte. United wollte im Sommer Mousa Dembele vom FC Fulham verpflichten, bevor er nach Tottenham gewechselt ist. Manchester hatte den Belgier als möglichen Ersatz für Anderson betrachtet.

Eine United-Quelle hat "Goal.com" verraten: "Fergie hat gewartet, dass Anderson explodiert, aber es kam nichts. Seit seiner Knie-Operation 2010 ist er nicht wieder in der Spur." Und weiter: "Er wartet definitiv auf das richtige Angebot, aber ein junger Spieler mit einem langen Vertrag sollte nicht billig verkauft werden." Zum Unterstreichen der United-Ambitionen, die Premier League zu gewinnen, wurden bisher Robin van Persie, Shinji Kagawa, Nick Powell und Alexander Büttner verpflichtet.

Anderson im Steckbrief

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