Qual der Wahl im Arsenal-Sturm

Wenger: Kein Stammplatz für Walcott

Von Christian Bolzer
Donnerstag, 27.09.2012 | 15:10 Uhr
Theo Walcott ist trotz seiner Tore im Ligapokal beim FC Arsenal nicht gesetzt
© Getty
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Der FC Arsenal möchte mit Theo Walcott verlängern. Trainer Arsene Wenger lobt den Flügelstürmer, der aber weiter nicht von Beginn an auflaufen darf - auch, weil die Konkurrenz treffsicher ist.

Dem großen Wunsch von Arsenals Theo Walcott, als zentrale Spitze der Gunners zu spielen, kam Trainer Arsene Wenger bisher noch nicht nach. Auch nachdem der gelernte Außenstürmer in der Schlussphase des League-Cup-Spiels gegen Coventry City die etatmäßige Nummer eins im Zentrum Olivier Giroud ersetzte und zweimal einnetzte, ändert Wenger seine Meinung nicht.

Wenger: "Seine Zeit wird kommen"

"Er ist ein toller Vollstrecker und vor dem Tor eiskalt. Ich habe nichts gegen ihn", teilte der Coach mit, fügt jedoch hinzu: "Wir werden es versuchen, aber im Moment ist die Konkurrenz groß. Die Mannschaft spielt stark, seine Zeit wird kommen. Wir müssen geduldig bleiben."

Walcott wurde nach dem Schlusspfiff mit Standing Ovations von den Arsenal-Fans gefeiert, womit die Anhänger verdeutlichten, dass sie den Publikumsliebling unbedingt halten möchten.

Wenger gibt sich diesbezüglich zuversichtlich: "Wir wollen, dass er bleibt. Lasst ihn unterschreiben und verlängern. Das ist das Business. Ich habe natürlich mit Theo gesprochen, auch mit seinen Beratern, wir sind ständig in Kontakt."

Giroud bricht Bann

Die Wenger-Elf tritt in der nächsten Partie beim FC Reading mit viel Selbstvertrauen an, nicht zuletzt, weil Giroud gegen Coventry endlich sein erstes Tor für die Gunners erzielt hat. Daran sollte auch der verschossene Elfmeter des Franzosen nichts ändern.

Pikante Randnotiz: Unmittelbar vor dem Strafstoß stürmten zwei nur in Unterhose bekleidete Fans das Spielfeld und brachten den Arsenal-Stürmer allem Anschein nach aus der Konzentration.

Auch Wenger freute sich über den ersten Treffer von Giroud im Trikot der Londoner: "Natürlich wusste jeder, je früher er trifft, desto besser, insbesondere für ihn. Er hat das gut gemacht, er ist ein absoluter Knipser. Das Tor gibt ihm mit Sicherheit viel Selbstvertrauen."

Sicherheitskräfte beim Tee trinken

Die Aktion mit den beiden auf den Platz stürmenden Fans kommentierte Wenger mit Humor: "Unsere Sicherheitskräfte im Stadion saßen wohl noch mit einer Tasse Tee am Spielfeldrand - es war eine kalte Nacht - und konnten nicht beide einfangen."

Natürlich sei dies keine Entschuldigung für das Verschießen eines Elfmeters und der Arsenal-Coach war doch etwas besorgt, dass dies ein Bruch im Spiel der Gunners geben könnte, die zu dem Zeitpunkt nur mit 1:0 in Front lagen.

Mit zunehmender Spielzeit entspannten sich jedoch die Gesichtszüge des Trainers. "Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Als der Gegner müde wurde, schlug unsere Offensive zu. Das machte den Unterschied. Coventry hat niemals aufgegeben."

Theo Walcott im Steckbrief

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