Geldwäsche-Verdacht in Tunesien

SID
Mittwoch, 28.06.2017 | 23:55 Uhr
2014 hatte Slim Riahi für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche haben die tunesischen Behörden das Vermögen des Klub-Präsidenten Slim Riahi von Pokalsieger Club Africain Tunis eingefroren. Ein Untersuchungsrichter verhängte Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge Sperren von Riahis Aktiendepots und Bankkonten sowie die Beschlagnahmung seiner Gründstücke.

Riahi, der 2014 für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert hatte, bezeichnete sich in einer ersten Reaktion in einem TV-Interview als ein Opfer "politischer Erpressung". Der Spitzenpolitiker der Freien Patriotischen Union (UPL), die bei der Wahl 2014 drittstärkste Kraft war, beschuldigte konkurrierende Parteien, ihn durch Verleumdungen kaltstellen zu zu wollen.

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