Fussball

Medien: Korruptionsverdacht gegen Infantino

Von SPOX
FIFA Präsident Gianni Infantino

Der FIFA droht ein neuer Skandal. Gianni Infantino soll die Wahl des Präsidenten der Afrikanischen Fußball-Föderation (CAF) sowie der Mitglieder des Ethik-Komitees beeinflusst haben.

Der Guardian berichtet unter Berufung auf eigene Quellen, dass Infantino und FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura die Wahl CAF-Präsidenten im März beeinflusst haben sollen, um so Ahmad Ahmad zu der Position zu verhelfen.

Darüber hinaus wurden der Schweizer Cornel Borbely sowie der Deutsche Hans-Joachim Eckert, beide ehemals Mitglieder des Ethik-Komitees, entlassen. Sie leiteten Untersuchungen gegen Infantino sowie "hunderter weiterer Fälle" möglicher FIFA-Korruption. Beide wurden im Mai ohne Nennung von Gründen aus ihren Ämtern enthoben.

So soll Infantino demnach die Ermittlungen gegen seine Person wieder auf Null gesetzt haben. Vor allem bei Borbely war dies offenbar wichtig, da er eine Untersuchung gegen die CAF-Wahl leitete, in welcher es um mögliche Zahlungen aus dem asiatischen Verband ging. Ex-Präsident Mohammed bin Hammam, 2012 von der FIFA gesperrt, soll dabei als Geldgeber fungiert haben.

Nachdem Borbely und Eckert ihrer Ämter enthoben wurden, soll es keine Übergabe der Fälle gegeben haben, weshalb alle Untersuchungen aktuell auf Eis liegen.

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