MLS mit Sorgen in die neue Saison

SID
Freitag, 04.03.2016 | 11:15 Uhr
Steven Gerrard und Andrea Pirlo gehören zu den Aushängeschildern der MLS
© getty
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Steven Gerrard und David Villa, Andrea Pirlo und Didier Drogba: Große Namen sind mit dabei, wenn die Major League Soccer am Sonntag in die neue Saison startet. Allerdings sind es auch die gleichen großen Namen wie im Vorjahr - der Kaufrausch der neureichen chinesischen Klubs hat dem fußballerischen Rentnerparadies den Nachschub-Hahn abgedreht.

"China ist zu einem großen Wettbewerber der MLS geworden. Unser Problem ist die Gehaltsobergrenze. Diese verhindert, dass wir bessere Spieler holen, und die gehen dann eben nach China", sagt Patrick Vieira. Der französische Welt- und Europameister ist der prominenteste Zugang der Liga, hat bei New York City FC seine erste Cheftrainer-Stelle angetreten.

Das Team aus dem Big Apple, in seiner Premieren-Saison im Vorjahr die klare Nummer zwei der Stadt hinter den Red Bulls, hat mit den Ex-Weltmeistern Pirlo (36) und Villa (34) sowie Chelsea-Ikone Frank Lampard (37) weiterhin das Beste im Kader, was der Frührrentner-Markt des Weltfußballs zu bieten hat. Im Werben um die etwas jüngere Generation waren die New Yorker aber wie der Rest der MLS chancenlos.

An Jackson Martinez (Atletico Madrid) oder Ramires (Chelsea) herrschte fast ligaweit Interesse - beide wechselten aber für jeweils rund 30 Millionen Ablöse und ein astronomisches Gehalt nach China. Die Restriktionen in der MLS machen derartige Transfers nur noch schwer möglich.

Salary Cap schreckt Topspieler ab

In der amerikanischen Eliteklasse unterliegt jedes Team dem Salary Cap, also einer Gehaltsdeckelung von 3,49 Millionen US-Dollar (3,17 Millionen Euro) pro Jahr, die Obergrenze pro Spieler sind rund 400.000 Euro. Jedem Team werden allerdings bis zu drei Spieler (Designated Player) zugestanden, die nicht (komplett) unter den Salary Cap gerechnet werden und deren Gehalt frei verhandelbar ist.

Die Topverdiener der Liga waren im Vorjahr Orlando Citys Kaka und Sebastian Giovinco vom FC Toronto mit rund 6,5 Millionen Euro Jahresgehalt. Der unlängst von PSG zu Hebei China Fortune gewechselte Argentinier Ezequiel Lavezzi kassiert in Fernost rund 14,5 Millionen - netto!

Sportlich sind die bekannten Größen in der Favoritenrolle: RB New York, im Vorjahr Hauptrunden-Sieger, will das Halbfinal-Aus in den Play-offs vergessen machen. Meister Portland Timbers sowie der vom Ex-Cottbuser und -1860er Gregg Berhalter trainierte Vize Columbus Crew dürften ebenfalls um den Titel mitspielen - beide treffen am Sonntag in der Final-Neuauflage aufeinander.

Und Vieira? Der soll seinen Altstars Beine machen. Im Vorjahr blieben Villa, Pirlo und Lampard nach Vorstellungen, die Rentnern würdig waren, auf Platz 17 weit hinter den Erwartungen zurück.

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