Fussball

Gegen die Dreifachbestrafung

SID
Ansgar Schwenken ist als freiberuflicher Berater für den 1. FC Kaiserslautern tätig
© getty

Ansgar Schwenken hat sich im Vorfeld der Sitzung des International Football Association Board am Samstag in Cardiff für eine Abschaffung der Dreifachbestrafung ausgesprochen.

"Drei Strafen für ein Vergehen sind zu viel. Deswegen hoffen wir, dass sich die IFAB was einfallen lässt, damit wir davon wegkommen", sagte Schwenken am Donnerstag in Frankfurt dem SID.

Der Direktor des Ressorts Fußball-Angelegenheiten und Fans der DFL hält die Sperre in diesem Fall für unnötig. "Meiner Meinung nach sollte es die Rote Karte und den Elfmeter weiter geben. Wenn es im Zweikampf klar um den Ball geht, sollte es keine Sperre geben", meinte Schwenken zwei Tage vor der Sitzung in Wales.

Der Dreiklang aus Roter Karte, Elfmeter und Sperre ist seit jeher umstritten. Das IFAB hatte bislang aber stets an der Regel 12 festgehalten.

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