Vorwürfe vor FIFA-Wahl in Zürich

Scheich Salman wehrt sich gegen Kritik

SID
Mittwoch, 24.02.2016 | 09:34 Uhr
Scheich Salman weißt weiter alle Vorwürfe von sich
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat sich kurz vor der Wahl des Weltverbandes am Freitag erneut gegen die heftige Kritik wegen vermeintlicher Menschenrechtsverstöße gewehrt. "Dies sind nichts als Verdrehungen und haltlose politisch motivierte Anschuldigungen, die mich nicht tangieren, weil sie boshaft und frei erfunden sind", sagte Salman dem Blick.

Im Kern wird dem Präsidentschaftskandidat vorgeworfen, während des Arabischen Frühlings im Jahr 2011 die Verhaftungen und Folterung von Demonstranten, darunter auch Sportler, toleriert oder zumindest nicht verhindert zu haben. Der FIFA-Kandidat ist Mitglied der königlichen Familie Bahrains, damals war er Präsident des nationalen Fußballverbandes.

"Welcher Perverse würde bei der Niederschlagung von Unruhen und der Verhaftung von Demonstranten zusehen. Sogar die boshaftesten Kritiker haben mir eine Beteiligung an den Unruhen nie vorgeworfen", sagte er: "Sie sehen, wie schnell aus einem Kreis ein Rechteck werden kann, wenn man aus zweiter und dritter Hand zitiert. Die Vorwürfe zielten in eine ganz andere Richtung, nämlich dass ich einem Komitee vorgestanden haben soll, welches Sportler identifiziert hätte."

Dieses sei aber nie gegründet worden. "Was BNA seinerzeit berichtete, war, dass ein Regierungsmitglied ein solches Komitee ins Leben rufen wollte", sagte Scheich Salman: "Nachdem aber das Komitee nie gegründet wurde, da es nach bahrainischem Recht gegen das Gesetz verstoßen hätte, kann ich ja wohl auch nicht Einsitz in einem solchen Komitee genommen haben."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung