UEFA einigt sich auf Infantino

SID
Montag, 26.10.2015 | 15:32 Uhr
Gianni Infantino ist der achte Kandidat für das Amt des FIFA-Präsidenten
© getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
Bundesliga
DiJetzt
M05 - BVB: Die Highlights des Stöger-Debüts
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian -
Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)

Michel Platini hatte gerade erst seine Favoritenrolle auf das Präsidentenamt bei der FIFA an Salman bin Ibrahim al-Khalifa verloren. UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino werde sich nach einer "einstimmigen Entscheidung des Exekutivkomitees" zur Wahl stellen.

Auf eine Kandidatur ihres amtierenden Generalsekretärs am 26. Februar 2016 verständigten sich die Exko-Mitglieder der UEFA am Montag nach einer Telefonkonferenz. Zu groß waren offenbar die Zweifel, mit ihrem derzeit suspendierten Präsidenten Michel Platini zu triumphieren.

"Es ist eine große Ehre für mich, mit solch starker Unterstützung zahlreicher Freunde und Kollegen an dieser Wahl teilzunehmen und eine Vision einer erneuerten FIFA, die dem Fußball und all seinen Interessenträgern dient, anzubieten", sagte Infantino, der zeitnah in einem Manifest seinen "Blick auf die Dinge darlegen" will.

"Dieses Manifest wird auf der Notwendigkeit von Reformen beruhen und für eine FIFA werben, die den Interessen aller 209 Nationalverbände vollkommen gerecht wird, und für die der Fußball und dessen Entwicklung stets Priorität genießt", sagte Infantino: "Im Falle einer Wahl würde ich diese Veränderungen gemeinsam mit all jenen vorantreiben, die sich eine FIFA wünschen, die eines Dachverbands der weltweit populärsten Sportart würdig ist."

"Vollste Unterstützung"

Die UEFA hatte sich zuvor eindeutig hinter Infantino gestellt: "Die anstehende Wahl stellt einen essentiellen Schritt für die Führung des Sports und die Zukunft der FIFA dar.

Wir glauben, dass Gianni Infantino alle Kriterien erfüllt, um die Herausforderungen zu meistern und die Organisation auf einen guten Weg zu mehr Integrität und Glaubwürdigkeit zu führen. Er hat aber unsere vollste Unterstützung", hieß es in einem Statement.

Der 45-jährige Schweizer, seit mehreren Jahren die rechte Hand des derzeit suspendierten Platini, wollte sich im Laufe des Tages zu seiner Kandidatur äußern. "Er hat bei der UEFA einen großartigen Job geleistet und weiß, dass er unsere vollste Unterstützung genießt", wurde Infantino in der Mitteilung weiter gelobt.

Verletzung von Menschenrechten

Ganz offenbar rechnet der europäische Verband demnach nicht damit, dass Platini - sollte seine 90-Tages-Sperre nicht weiter verlängert werden - den Integritäts-Check der Wahlkommission bestehen und den bahrainischen Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa herausfordern wird.

Der Adlige, Präsident der asiatischen Konföderation AFC, will Berichten der bahrainischen Nachrichtenagentur BNA zufolge ebenfalls das Erbe des scheidenden FIFA-Chefs Joseph S. Blatter antreten.

"Nur zusammen können wir diese schwierigen Zeiten überstehen", hatte Salman unlängst erklärt. Asiens Fußball-Chef soll schon jetzt zahlreiche Unterstützer hinter sich haben, darunter den mächtigen Strippenzieher Ahmad al-Fahad al-Sabah. Allerdings ermittelt laut kicker bereits die FIFA-Ethikkommission gegen das Exekutivmitglied wegen eines Anfangsverdachts auf Verletzung von Menschenrechten.

Sexwale, der Reine

Eine Sperre oder das Scheitern beim Integritäts-Check der Wahlkommission scheinen daher die einzige Möglichkeit, den Adligen als neuen "Herrn der Skandale" zu verhindern. Darauf dürfte Platini hoffen - wenn er selbst denn die Bestechungsvorwürfe gegen seine Person entkräften und den Check bestehen wird. Immerhin: Diesen muss Platini (60) erst nach Ende seiner 90-Tages-Sperre bestehen.

Unbefleckt ist hingegen Tokyo Sexwale. Der frühere Freiheitskämpfer aus Südafrika hatte seinen Hut am Sonntag offiziell in den Ring geworfen - was vor allem Franz Beckenbauer gefallen dürfte. "Er hat zwar eine andere, eine politische Vergangenheit, aber er kennt sich im Sport aus.

Er hat den Geruch der Neutralität und deswegen glaube ich, dass er eine gute Lösung wäre", sagte der "Kaiser" zuletzt am Rande des Camp Beckenbauer. Auch der DFB wisse "um die Qualität der Südafrikaner und die Qualität von Tokyo Sexwale", sagte Beckenbauer.

Mehr als Statisten dürften die weiteren Kandidaten Jerome Champagne (Frankreich), Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien), Musa Bility (Liberia), David Nakhid (Trinidad und Tobago) angesichts der namhaften Konkurrenten nicht sein.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung