KNVB für neutralen FIFA-Präsidenten

SID
Dienstag, 14.07.2015 | 22:18 Uhr
Bert van Ostveen sieht eine externe Besetzung des Amtes als bessere Lösung
© getty
Advertisement
NBA
Di22.05.
Erlebe alle Spiele der Conference Finals live!
Superliga
Live
Midtjylland -
Horsens
Friendlies
Nigeria -
Atletico Madrid
2. Bundesliga
Erzgebirge Aue -
Karlsruher SC (Highlights Relegation)
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Racing
Allsvenskan
Häcken -
AIK
Ligue 1
AC Ajaccio -
Toulouse
Serie B
Bari -
Cittadella
Championship
Aston Villa -
Fulham
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
League One
Rotherham -
Shrewsbury
Serie B
Venedig -
Perugia
Ligue 1
Toulouse -
AC Ajaccio
Friendlies
Argentinien -
Haiti
Friendlies
England -
Nigeria
Friendlies
Brasilien -
Kroatien

In der Diskussion über die Neubesetzung des Präsidenten-Amtes beim Fußball-Weltverband FIFA hat der niederländische Verband KNVB ein bislang weitgehend unberücksichtigtes Modell ins Gespräch gebracht.

In der Diskussion über die Neubesetzung des Präsidenten-Amtes beim Fußball-Weltverband FIFA hat der niederländische Verband KNVB ein bislang weitgehend unberücksichtigtes Modell ins Gespräch gebracht. "Die einzige Möglichkeit, die FIFA wirklich zu erneuern, ist eine Persönlichkeit von außerhalb des Fußballs als neuer Präsident", sagte KNVB-Direktor Bert van Oostveen in einem Interview mit der niederländischen TV-Sender NOS.

Zwar hat seiner Ansicht nach der Franzose Michel Platini als Präsident des Europa-Verbandes UEFA in der Folge des Korruptionsskandals bei der FIFA die besten Chancen auf die Nachfolge des umstrittenen Weltverbands-Chefs Joseph S. Blatter (Schweiz), doch sieht van Oostveen für den Fall einer neutralen Person an der FIFA-Spitze Chancen: "Ich hätte lieber jemanden wie den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, jemanden, der vier bis sechs Jahre Zeit erhält, um mit seinen Kenntnissen die FIFA zu reformieren."

Ein Kandidat aus dem Estabslishment der Verbände hingegen würde die Probleme nicht lösen können: "Wenn der neue Präsident jemand aus dem Fußball ist, wird es doch wieder der klassische Stammesstreit werden. Dann ist es wieder der Europäer gegen den Afrikaner, der gegen den Asiaten und der gegen den Südamerikaner."

Blatter hatte wenige Tage nach Ausbruch des jüngsten Korruptionsskandals bei der FIFA und seiner Wiederwahl angekündigt, sein Amt auf einem außerordentlichen Kongress zur Verfügung stellen zu wollen. Die FIFA-Exekutive soll am Montag (20. Juli) einen Termin für den Kongress bestimmen. Zuletzt hatte Blatter durch zweideutige Aussagen Spekulationen geschürt, tatsächlich gar nicht von der FIFA-Spitze abtreten zu wollen.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung