Tagebuch aus Windhoek, Teil III

Aus Windhoek ins ewige Eis

Von SPOX
Freitag, 28.05.2010 | 18:19 Uhr
Highlight der Safari: Die Fußball-Stars konnten ganz nah an einen Krokodil ran
© spox
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Der Traum des Welttorhüters: Nach dem Highlight-Spiel in Windhoek arbeitet Lutz Pfannenstiel am nächsten großen Projekt. In der Antarktis soll der Ball rollen - und einige Stars haben schon zugesagt.

Angekündigt war es als das größte Sport-Event, das Namibia je gesehen hat. Und herausgekommen ist tatsächlich das größte Sport-Event, das Namibia je gesehen hat.

Einen Tag nach dem Benefizspiel von Lutz Pfannenstiels Umwelt-Projekt "Global United FC", das gegründet wurde, um vor den Folgen der globalen Erderwärmung zu warnen, waren die angereisten Fußball-Stars nach wie vor beeindruckt von dem, was auf die Beine gestellt wurde.

"Ein Riesen-Erlebnis. Überragend, was Lutz geschafft hat ", sagte Jens Nowotny.

20-Stunden-Arbeitstag

Dabei hatten Pfannenstiel und sein Team nur sechs Wochen Zeit, um alles zu organisieren.

Die Reiserouten für 30 Spieler aus allen Ecken der Welt, die Beschaffung der Visas, Gespräche mit Unterstützern wie "Air Namibia", die Unterzeichnung von Verträgen mit der namibischen Regierung, die Koordination der Live-Übertragung und natürlich PR-Aktionen, um die Bevölkerung auf das Spiel und damit auch auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Bis zu 20 Stunden dauerte in den letzten Wochen die Arbeitstage. Ein Aufwand, der sich jedoch gelohnt hat.

Safari zum Abschluss

Der spontanen Bolzeinheit mit Jugendlichen aus dem Windhoeker Armenviertel folgte das gelungene Benefizspiel, bei der "Global United FC" gegen den amtierenden namibischen Meister African Stars dank eines Joker-Tors von Martin Driller ein 1:1 erreichte.

Zum Abschluss des Drei-Tage-Trips erwartete den Fußball-Stars aus 16 Ländern und vier Kontinenten am Abflugtag eine Mini-Safari in einem Naturpark unweit von Windhoek gelegen.

Das Ziel: Den prominenten Gästen noch einmal vor Augen führen, welch Schönheit die Natur bietet - und wie sehr die Schönheit durch den Klimawandel gefährdet ist.

Pionier Bobic

"Ich werde mich weiter für Global United engagieren, erst recht nach so einer interessanten Reise", sagt "Pionier" Fredi Bobic, Global-United-Mitglied der ersten Stunde.

Nachdem Bobic bereits bei mehreren Hallenturnieren in Deutschland und nun in Windhoek dabei war, wartet als nächstes selbst für einen weit gereisten Ex-Nationalspieler wie Bobic ein außergewöhnlicher Spielort: Wenn möglich noch in diesem Winter will Global United das erste Spiel überhaupt in der Antarktis ausrichten.

Ewiges Eis doch nicht ewig?

Das vermeintliche "ewige Eis" ist von der globalen Erwärmung mit am meisten bedroht.

"Mit Global United dort anzutreten und damit ein Zeichen zu setzen, ist mein Lebenstraum. Aber es wird schwierig", sagt Welttorhüter Pfannenstiel - der zwar auf allen Kontinenten der Welt professionell Fußball gespielt hat, jedoch selbst noch nie in der Antarktis war.

Wenn das nicht Motivation genug ist...

Tagebuch aus Windhoek, Teil II: Fleisch ist mein Gemüse

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