96 erlebt in Helsingborg einen Krimi im Zeitraffer

SID
Freitag, 26.10.2012 | 11:51 Uhr
Didier Ya Konans (M.) Last-Minute-Treffer sorgte für mächtig Jubel bei 96
© Getty
Advertisement
La Liga
Sa23.12.
El Clasico auf DAZN:
Real Madrid vs. Barcelona
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Zwischen einem "NEEEEEEEEEEEEEE" mit vielen "E" und einem "JAAAAA" mit nicht ganz so vielen "A" lagen nur etwas mehr als 60 Sekunden. In der turbulenten Schlussphase des 2:1 (1:0)-Sieges beim schwedischen Meister Helsingborgs IF wusste bei Hannover 96 niemand so recht, wie er seine Emotionen kanalisieren sollte.

"Wir haben es unnötig spannend gemacht. Aber die Mannschaft hat sich durchgebissen. Es war stark, wie wir noch einmal zurückschlagen konnten", sagte Slomka, dessen Team den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League nun bereits in greifbarer Nähe hat.

Sollte Helsingborg auch im Rückspiel am 8. November bezwungen werden und der spanische Vertreter UD Levante beim niederländischen Ehrendivisionär FC Twente Enschede zeitgleich nicht verlieren, wäre Hannovers Überwintern im internationalen Geschäft schon zwei Spiele vor dem Ende der Gruppenphase perfekt.

"Das war ein riesengroßer Schritt"

"Da sieht man, wie wichtig dieser Sieg in Schweden ist. Wer in der Europa League weiterkommen will, muss irgendwann auswärts gewinnen. Daher war das für uns ein riesengroßer Schritt", sagte Christian Schulz nach dem Erfolg in Schweden, der an Dramatik kaum zu überbieten gewesen war.

Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Didier Ya Konan für den Siegtreffer gesorgt. So etwas allein genügt in der Regel als Garantie für Schwitzehändchen. Nicht jedoch an diesem Abend.

Nach der frühen Führung durch Mame Diouf (12.) hatte Helsingborgs Alvaro ebenfalls erst nach Ablauf der regulären Spielzeit ausgeglichen (90.+1). Es war ein auf und ab im Schneeregen des altehrwürdigen Stadions Olympia.

Ein emotionales Wechselspiel zwischen Schüttelfrost und Hitzewallung. "Spontan fällt mir nichts in meiner Karriere ein, was mit diesem Spiel vergleichbar wäre", sagte Schulz: "Wir sind nach einem echten Nackenschlag noch einmal zurückgekommen. Etwas Schöneres gibt es nicht. Aber wir hätten den Sack schon früher zumachen müssen."

Am Sonntag kommt Gladbach nach Hannover

In der Tat: Der Bundesligasechste vergab zahlreiche gute Chancen. Besonders Diouf, der nach seiner Operation am Sprunggelenk erstmals seit gut einem halben Jahr in der Startformation stand, ließ trotz seines Führungstreffers immer wieder die alte Kaltschnäuzigkeit vermissen.

Die neu formierte Innenverteidigung, in der Schulz den gesperrten Karim Haggui vertrat, wirkte zudem in manchen Phasen nicht wirklich stabil. So war das lange Verwalten des 1:0 ein Drahtseilakt, der für Hannover beinahe mit dem Absturz geendet hätte.

Dank Ya Konan stimmte dann aber doch alles. Ergebnis, Perspektive, Laune. Als der 96-Flieger um kurz vor Mitternacht in der Heimat landete, galt die volle Konzentration schon wieder der nächsten Aufgabe. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt Borussia Mönchengladbach.

Auch die zuvor arg gebeutelten Rheinländer haben durch ein 2:0 gegen Olympique Marseille Selbstvertrauen getankt. Doch Hannover dürfte dies beinahe egal sein: Im eigenen Stadion ist man immerhin seit 22 Bundesligaspielen unbesiegt. Ein "NEEEEEEEEEEEEEE" gab es dort aus 96-Sicht schon lang nicht mehr.

Helsingborg - Hannover: Daten & Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung