Stuttgart tut sich international weiter schwer

SID
Donnerstag, 25.10.2012 | 22:55 Uhr
William Kvist (r.) zeigte gegen seine alten Kollegen vollen Einsatz
© Getty
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Die Wahrscheinlichkeit, dass der VfB Stuttgart in der Europa League in dieser Saison die K.o.-Runde erreicht, wird immer geringer. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia musste sich am Donnerstag im Heimspiel gegen den FC Kopenhagen nach einer enttäuschenden Vorstellung mit einem 0:0 begnügen.

Damit bleibt der VfB mit jetzt zwei Punkten Tabellenletzter in seiner Gruppe. Als einziger Bundesligist konnte der VfB in dieser Woche sein internationales Spiel nicht gewinnen.

Labbadia musste nach dem 1:0-Sieg in Hamburg seine Anfangsformation auf einer Position umstellen. Für den am Oberschenkel verletzten Linksverteidiger Arthur Boka (Risswunde) spielte Cristian Molinaro von Beginn an.

Dass es sich um einen Auftritt im Europapokal handelte, wurde an diesem Abend in erster Linie dadurch ersichtlich, dass in dem FC Kopenhagen der neunmalige dänische Meister zu Gast in der Arena war. Sonst war die Stimmung wenig feierlich, sogar richtig trist. Das Stadion war mit 15.300 Besuchern nicht einmal zu einem Drittel gefüllt. Und so fehlte auch den Spielern die Leidenschaft, die sie in Hamburg noch auszeichnete.

Schlampig und unkonzentriert

Die Stuttgarter spielten couragiert, aber gleichzeitig auch schlampig und unkonzentriert. Gegen die sehr gut organisierten Gäste fehlte das Tempo in der Vorwärtsbewegung, das überraschende Moment, der letzte Pass, um die Dänen in Verlegenheit zu bringen.

Auffälligster Spieler in der Anfangsphase war noch Linksaußen Ibrahima Traore. Er dribbelte, er rannte, doch auch seinen zum Teil sehenswerten Aktionen fehlte die Effizienz. So war es nicht weiter verwunderlich, dass dem Nationalspieler Guineas der einzige Torschuss der ersten Hälfte gelang.

Bobic vermisst die Inspiration

"Ich vermisse die Inspiration im Spiel nach vorne", lautete daher der wenig überraschende Kommentar von VfB-Sportdirektor Fredi Bobic in der Pause am Sky-Mikrofon: "Wir haben zu wenig getan, um in Führung zu gehen."

Das sah Labbadia offenbar ähnlich. Der Fußballtrainer ließ den etwas müde wirkenden 19 Jahre alten Raphael Holzhauser in der Kabine und brachte in Tunay Torun einen offensiveren Spieler. Und der Deutsch-Türke stand in der 48. Minute gleich im Blickpunkt.

Nach einem Schuss von Vedad Ibisevic aus der Drehung konnte Kopenhagens Torhüter Johan Wilan den Ball nicht festhalten, Torun wollte abstauben, doch er fiel nach einer leichten Berührung mit dem Keeper wohl einen Tick zu theatralisch. Statt Elfmeter für den VfB zeigte Schiedsrichter Artur Soares (Portugal) dem Stuttgarter die Gelbe Karte.

Bobic: Torrichter sind "Micky Mäuse"

Die Szene erregte Bobic. "Ich kann die Micky Mäuse an der Torlinie nicht mehr sehen. Die stehen einen Meter entfernt von einem klaren Elfmeter und gucken dumm zu, aber unser Mann sieht Gelb", schimpfte der VfB-Manager in Richtung des untätigen Torrichters. Abwehrspieler Georg Niedermeier äußerte sich ähnlich. "Der letzte Pass und die letzte Präzision haben gefehlt - und dann hatten wir auch noch kein Glück bei der Elfmeterszene. Den muss man geben, gerade bei fünf oder sechs Schiedsrichtern."

Die Aufregung um Foul oder nicht Foul blieb der Höhepunkt in einer Partie, die wenig rassige Szenen hatte. Die Stuttgarter rannten zwar immer wieder in Richtung Kopenhagener Tor. Doch wie schon in der ersten Hälfte fiel den VfB-Profis nichts Kreatives ein, um die starke Verteidigung in Kalamitäten zu stürzen. Im Gegenteil, die Dänen tauchten sogar mal im gegnerischen Strafraum auf. Eingreifen musste VfB-Torhüter Sven Ulrich allerdings nicht.

VfB Stuttgart - FC Kopenhagen: Daten & Fakten

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