Mittwoch, 30.11.2011

EM-Auslosung: Routiniers vor ihrem letzten Turnier

Das letzte große Halali

Andrej Schewtschenko, Dennis Rommedahl, Mark van Bommel, Robbie Keane, Eric Abidal und Frank Lampard haben eins gemeinsam. Sie alle stehen vermutlich vor ihrem letzten großen Turnier. Vor der EM-Auslosung am Freitag (17.45 Uhr im LIVE-TICKER) blickt SPOX auf die Karrieren der Routiniers zurück.

Diese sechs Spieler stehen vor ihrem letzten großen Turnier
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Diese sechs Spieler stehen vor ihrem letzten großen Turnier

Es ist ruhig geworden um Andrej Schewtschenko - die glorreichen Zeiten, in denen er von jedem Verteidiger der Welt gefürchtet wurde, scheinen eine Weile zurück zu liegen.

Mittlerweile ist Schewtschenko 35 Jahre alt und steuert im letzten Jahr seiner Karriere einem Höhepunkt entgegen, den nicht alle Spieler erleben dürfen: einer EM im eigenen Land.

EM nicht sicher

Ein außergewöhnlicher Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere. Eigentlich. Doch Schewtschenko wäre nicht Schewtschenko, wenn er sich und seine Form nicht realistisch einschätzen könnte.

"Wenn ich körperliche Probleme habe und den hohen Anforderungen, die an ein Mitglied der Nationalmannschaft gestellt werden, nicht mehr gerecht werden kann, werde ich nicht auf dem Platz stehen."

Nur zu gut weiß er selbst, dass all die Jahre auf europäischem Boden ihre Spuren hinterlassen haben. Sein Rücken macht ihm schwer zu schaffen, Experten aus England und Deutschland unterstützen ihn regelmäßig in seinem Kampf gegen die mittlerweile fast chronischen Beschwerden.

"Unser Team braucht ihn"

Ein Ausfall würde die Fußballnation tief treffen. Seit fast 20 Jahren zerreißt sich Schewa für seine Mannschaft, führte sie bis ins Viertelfinale der WM 2006.

"Andrej ist nicht irgendein Fußballspieler. Er ist auch ein Mensch von ungeheuerer Autorität, und unser Team braucht ihn", sagt Trainer Oleg Blochin.

Die Autorität hat er sich über Jahre hinweg erarbeitet. Bei Dynamo Kiew gestartet, verschlug es ihn Ende der neunziger Jahre zum AC Milan - seine erfolgreichste Zeit.

Schewtschenko - der Stolz der Ukraine
Von 1994 bis 1999 schnürte Schewtschenko (M.) die Schuhe für seinen Heimatverein Dynamo Kiew. Sofort konnte er Massen in seinen Bann ziehen
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Von 1994 bis 1999 schnürte Schewtschenko (M.) die Schuhe für seinen Heimatverein Dynamo Kiew. Sofort konnte er Massen in seinen Bann ziehen
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Mit Kiew feierte er große Erfolge - 1999 zog der ukrainische Vorzeige-Klub ins Halbfinale der CL ein. Dort war Schluss - gegen den FC Bayern
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Mit Kiew feierte er große Erfolge - 1999 zog der ukrainische Vorzeige-Klub ins Halbfinale der CL ein. Dort war Schluss - gegen den FC Bayern
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Durch seine starken Leistungen feierte er bereits mit 19 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft
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Durch seine starken Leistungen feierte er bereits mit 19 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft
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Top-Klubs aus ganz Europa waren an Schewtschenko interessiert. 1999 verschlug es ihn zum AC Milan
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Top-Klubs aus ganz Europa waren an Schewtschenko interessiert. 1999 verschlug es ihn zum AC Milan
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Doch so gut es ihm Verein lief, umso tragischer verlief es in der Nationalelf. Bei der Relegation zur WM 2002 verlor die Ukraine gegen Deutschland
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Der wohl größte Erfolg seiner Karriere - im CL-Finale 2003 verwandelt er den entscheidenen Elfmeter und krönt die Rossoneri zur besten Mannschaft Europas
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Der wohl größte Erfolg seiner Karriere - im CL-Finale 2003 verwandelt er den entscheidenen Elfmeter und krönt die Rossoneri zur besten Mannschaft Europas
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Den größten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte er bei der WM 2006. Mit der Ukraine zog er ins Viertelfinale ein und scheiterte am späteren Weltmeister Italien
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Den größten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte er bei der WM 2006. Mit der Ukraine zog er ins Viertelfinale ein und scheiterte am späteren Weltmeister Italien
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Sinnbild eines Transfers: Schewa wechselte nach der WM 2006 zum FC Chelsea und wurde nie richtig glücklich. Er ging zurück in die Heimat
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Sinnbild eines Transfers: Schewa wechselte nach der WM 2006 zum FC Chelsea und wurde nie richtig glücklich. Er ging zurück in die Heimat
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Für Schewtschenko hat sich der Kreis geschlossen - bei Dynamo Kiew bereitet er sich auf den Abschluss seiner Karriere vor - der EM 2012
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Für Schewtschenko hat sich der Kreis geschlossen - bei Dynamo Kiew bereitet er sich auf den Abschluss seiner Karriere vor - der EM 2012
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Dass er 2006 dem Lockruf des FC Chelsea nicht widerstehen konnte, haben ihm die meisten Anhänger der Rossoneri längst wieder verziehen.

Schewtschenko als Symbol der Ukraine

Es passt ins Bild, dass der so heimatverbundene Schewtschenko vor der EM wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist - der Kreis hat sich für ihn geschlossen.

Die Angst, dass er ausfallen könnte, bleibt trotzdem. Sein Teamkollege Andrij Voronin spricht der Mannschaft und wohl auch dem gesamten Land aus der Seele: "Er ist ein Symbol für die Nationalmannschaft. Es ist unmöglich, sich ein EM-Team ohne ihn vorzustellen."

Seite 2: Dänemarks Flügelspieler Dennis Rommedahl

Seite 3: Hollands Agressive Leader Mark van Bommel

Seite 4: Irlands Sturmlegende Robbie Keane

Seite 5: Frankreichs Defensiv-Allrounder Eric Abidal

Seite 6: Englands Box-to-Box-Player Frank Lampard

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