Vor Entscheidung in EM-Qualifikation

Hiddink soll gehen - "Lieber Mesut, hilf uns!"

SID
Sonntag, 09.10.2011 | 15:40 Uhr
Guus Hiddink (l.) appelliert an seine Spieler, kühlen Kopf zu bewahren
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Nach der 1:3-Niederlage gegen Deutschland liegen bei Spielern, Fans und Medien in der Türkei die Nerven blank. Nur Guus Hiddink scheint vor dem Gruppen-Finale gegen Aserbaidschan die Ruhe selbst. Auf Schützenhilfe der DFB-Elf - und besonders von Mesut Özil - hoffen sie nun alle.

Die Angst vor dem Debakel ist groß, die Entlassung von Trainer Guus Hiddink angeblich beschlossene Sache - nun soll der verlorene Sohn die Kohlen aus dem Feuer holen. "Lieber Mesut, hilf uns!", flehte die Zeitung "Türkspor" mit Blick auf Mesut Özil.

Der Regisseur von Real Madrid soll im Trikot der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag gegen Belgien dem Land seiner Väter im Kampf um einen Platz in den Play-off-Spielen zur EM 2012 entscheidende Schützenhilfe geben.

Trotz des Chaos', das nach der 1:3-Niederlage der Türken gegen die DFB-Elf rund um das Team ausbrach, räumten die Zeitungen einer Geste des am Freitag verletzten Özil viel Platz ein. Auf Einladung von Kapitän Hamit Altintop war Özil kurz nach Spielende in der Kabine der Türken erschienen und hatte den Spielern Mut gemacht.

Mesut Özil mit Zuspruch

"Wir schlagen Belgien, ihr schlagt Aserbaidschan. Für euch ist nichts verloren! Ich bin mir sicher, ihr kommt zur EM", soll Özil gesagt haben.

Doch zunächst steht der Türkei am Dienstag in Istanbul das letzte Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan mit Ex-Bundestrainer Berti Vogts auf der Bank bevor. Ein Remis würde dem WM-Dritten von 2002 zum Einzug in die Play-offs genügen, falls die Belgier in Düsseldorf verlieren. Wie auch immer das Fernduell ausgeht, für den Niederländer Hiddink soll das Abenteuer Türkei danach beendet sein.

"Hiddink wird nach dem Spiel gegen Aserbaidschan die Nationalmannschaft verlassen. Egal, ob EURO oder nicht: Hiddink wird gehen", schrieb die Zeitung "Star". Abdullah Avci, Trainer des Überraschungsteams Istanbul Büyüksehir Beled, soll bereits als Nachfolger feststehen.

Was er vorfinden würde, ist nach Meinung des Blattes "Takvim" ein "Scherbenhaufen". Auch die Kollegenschelte von Kapitän Altintop trug dazu bei, dass Takvim von der "größten Krise in der Geschichte der Nationalmannschaft" schrieb.

Altintop kritisiert mangelnde Fitness

"Physisch ungenügend" sei das, was seine Kollegen gezeigt hätten, sagte Hamit Altintop: "Es gibt einige Spieler, die nicht fit genug sind. Spielerisches Können und Talent allein reichen für ein großes Spiel nicht aus." Mit seiner Kritik dürfte der ehemalige Bundesliga-Profi den Fans aus der heißblütigen Seele gesprochen haben.

Unmittelbar nach dem Spiel hatten Teile der Zuschauer Torwart Volkan Demirel beschimpft. "Wenn ihr Manns genug seid, kommt hier runter, dann tragen wir es gleich hier aus", entgegnete der Schlussmann dem aufgebrachten Anhang.

Hiddink kümmerte das alles offenbar wenig. Auch der 64-Jährige, der acht Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, setzte vor dem Gruppenfinale all seine Hoffnungen auf das bereits qualifizierte DFB-Team.

"Die Belgier haben zwar eine gute Mannschaft mit jungen Talenten, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Deutschland die Partie verliert", sagte Hiddink. Aber auch vor Aserbaidschan sind die Türken gewarnt. Im Oktober verlor das Team in Baku 0:1.

Volkan Demirel fällt aus

Beim Versuch, ein ähnliches Debakel wie vor einem Jahr zu verhindern und doch noch die Chance auf das Ticket für die Endrunde in Polen und der Ukraine zu wahren, muss die Türkei auf Torwart Demirel (Oberschenkelverletzung) verzichten.

Der Leverkusener Bundesliga-Profi Ömer Toprak könnte hingegen zum Einsatz kommen. Vielleicht bringt der Deutsch-Türke ja mehr Ruhe ins Spiel.

"Das Problem der Türkei ist auch, dass sie zu viele Emotionen im Spiel haben und zu selten einen kühlen Kopf bewahren", sagte Hiddink. Abwarten, ob ihnen das ausgerechnet am Dienstag im Herzschlagfinale gelingt.

Türkei - Deutschland: Fakten zum Spiel

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung