EM-Formcheck Mittelfeld

Nächste Reus-Gala - Müller enttäuscht

Von SPOX
Montag, 23.01.2012 | 13:17 Uhr
SPOX-Formcheck zur EM 2012 in Polen und der Ukraine
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Am 8. Juni 2012 findet in Warschau das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Deutschland ist in seiner Qualifikationsgruppe A schon so gut wie qualifiziert und kann mit der EM-Teilnahme planen. Im Dezember erfolgt die Gruppenauslosung, Mitte Mai nächsten Jahres wird Bundestrainer Joachim Löw dann seinen endgültigen Kader berufen.

Viele deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme, jedoch dürfen nur 23 Spieler die Reise nach Polen und in die Ukraine mitmachen. Wer sind am Ende die Glücklichen und wer muss zuhause bleiben? SPOX bewertet über die komplette Saison wöchentlich die Chancen der 43 potenziellen EM-Fahrer, gibt differenzierte Einschätzungen ab und zeigt die Formkurve der Casting-Kandidaten.

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

Torhüter: Neuers dicker Bock - Quartett stark

Abwehrspieler: Boateng: Ein Abend zum Vergessen

Stürmer: Sturmflaute: Gomez und Cacau ganz schwach

 

Lars Bender: Starke Partie des Sechsers: Bender gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, brachte 81 Prozent seiner Pässe an den Mann und sicherte Bayer mit seinem Kopfballtreffer auch noch den 3:2-Sieg. Enorm wichtig für das Leverkusener Spiel.

 

Sven Bender: Im Verbund mit Kehl legte Bender das komplette Hamburger Offensivspiel durch die Mitte lahm. Immer wieder zwang er die Hamburger zu überhasteten Fehlpässen und setzte damit die Dortmunder Angriffsmaschinerie in Gang. Zudem legte er drei Torschüsse auf, von denen Lewandowski einen hätte verwandeln müssen.

 

Mario Götze: Stand aufgrund muskulärer Probleme im Adduktorenbereich nicht im Kader.

 

Kevin Großkreutz: Großkreutz war sehr aktiv (5 Torschüsse,) und erzielte das erste Tor der Partie. Zudem war er bei fast allen gefährlichen Tempogegenstößen der Borussia beteiligt. Kurz vor Schluss krönte er seine starke Leistung mit der schönen Torvorlage für Lewandowskis 5:0.

 

Ilkay Gündogan: Wurde in Hamburg erst in der 82. Minute eingewechselt, keine Bewertung.

 

Lewis Holtby: Fehlte gegen Stuttgart aufgrund einer Verletzung am Syndesmoseband.

 

Sami Khedira: Stand gegen Bilbao aufgrund seiner Knöchelverletzung nicht im Kader. Im Pokal-Achtelfinale gegen Malaga leitete er Anfang des Jahres die Aufholjagd von 0:2 auf 3:2 mit seinem Tor zum 1:2 ein, beim 5:1-Ligasieg gegen Granada spielte er durch.

 

Toni Kroos: Ersetzte den gesperrten Ribery auf der linken Außenbahn und spielte in der Anfangsphase zwei, drei schöne Steilpässe in die Gasse auf Gomez, der jedoch jedes Mal zu früh startete. Nach Alabas Einwechslung rückte Kroos ins Zentrum, wo er aber kaum Akzente setzen konnte.

 

Marko Marin: Fehlte gegen Kaiserslautern aufgrund von Leistenproblemen.

 

Thomas Müller: Begann gegen Mönchengladbach im Zentrum, tauchte nach Alabas Hereinnahme dann vermehrt neben Gomez und später auf dem rechten Flügel auf. Hatte aber überhaupt keine Bindung zum Spiel und nur eine Torchance. Auch schwach: Seine Zweikampfquote von 36 Prozent.

 

Mesut Özil: Özil rouchierte beim 4:1 gegen Bilbao viel und gab dem Offensivspiel der Madrilenen gemeinsam mit Kaka Struktur. Er überzeugte durch eine gute Technik und feine Übersicht und holte den Elfmeter zum 3:1 raus. Lieferte im Januar mit Ausnahme des Pokalspiels gegen Barca in jedem Spiel mindestens eine Vorlage, gegen Granada sogar drei.

 

Bastian Schweinsteiger: Kehrte nach über zwei Monaten Pause gegen Gladbach in die Startelf zurück und war gleich wieder präsent - allerdings nicht so sehr wie gewohnt. Schweinsteiger schaltete sich oftmals in die Offensive ein und tauchte dabei meist auf der rechten Seite auf. Sein Anschlusstreffer kam allerdings zu spät.

 

Marco Reus: Zerlegte die Bayern-Defensive zusammen mit Arango und Herrmann teilweise wie aus dem Lehrbuch. Mit schlichten, aber technisch perfekt ausgeführten Mitteln schnitten die Gladbacher Angriffe durch die Gästeabwehr. Sein 1:0 ebnete Gladbach den Weg zum Sieg, seine Vorlage zum 3:0 war zum Zunge schnalzen. Ganz starke Partie!

 

Simon Rolfes: Kam gegen Mainz erst in der 80. Minute für Derdiyok aufs Feld - keine Bewertung.

 

Sebastian Rudy: Spielte gegen Hannover auf der Doppel-Sechs durch, war aber ziemlich unauffällig. Spielerische Akzente konnte er kaum setzen, dafür gewann er 72 Prozent seiner Zweikämpfe.

 

Christian Träsch: Starke Vorstellung gegen Köln: Träsch bereitete als Rechtsverteidiger den Siegtreffer vor, gewann 69 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 92 Prozent seiner Pässe an den Mann. Nur Linksverteidiger Rodriguez hatte bei Wolfsburg mehr Ballkontakte als Träsch (68).

 

Torhüter: Neuers dicker Bock - Quartett stark

Abwehrspieler: Boateng: Ein Abend zum Vergessen

Stürmer: Sturmflaute: Gomez und Cacau ganz schwach

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