Fussball

DFB-Team - Jürgen Klinsmann: Von Löw wird mindestens das EM-Halbfinale erwartet

SID
Jürgen Klinsmann war bei der EM 2006 selbst Trainer des DFB-Teams.
© getty

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann glaubt, dass sein Nachfolger Joachim Löw nach dem Debakel bei der Fußball-WM in Russland beim kommenden Großevent enorm unter Druck steht. Von Löw werde erwartet, dass er die Dinge mit "reinem Erfolg" korrigiere. "Das heißt: Minimum das Halbfinale bei der EM zu erreichen", sagte der 54-Jährige der Sport-Bild.

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann glaubt, dass sein Nachfolger Joachim Löw nach dem Debakel bei der Fußball-WM in Russland beim kommenden Großevent enorm unter Druck steht. Von Löw werde erwartet, dass er die Dinge mit "reinem Erfolg" korrigiere. "Das heißt: Minimum das Halbfinale bei der EM zu erreichen", sagte der 54-Jährige der Sport Bild.

Klinsmann glaubt, dass Löw nach wie vor motiviert sei. "Ich denke, dass der Hunger bei ihm da ist. Wer will nicht in seiner Vita stehen haben: Europameister!", sagte Klinsmann.

DFB-Team: Klinsmann nimmt Nationalspieler in die Pflicht

Der Weltmeister von 1990 nahm auch die deutschen Nationalspieler in die Pflicht. Die goldene Ära sei noch nicht vorbei, "doch die Generation, die 2014 in Brasilien Weltmeister wurde, und die junge Mannschaft, die 2017 den Confed Cup gewann, schulden Antworten. Das Potenzial ist da, aber sie müssen Rückgrat zeigen", meinte Klinsmann.

Nach seiner Zeit als Trainer der US-Nationalmannschaft kann sich der frühere Profi auch einen Job in der Bundesliga vorstellen. "Warum nicht? Der Fußball ist voller Überraschungen. Wer hätte gedacht, dass ich Bundestrainer und Trainer des FC Bayern werde?", sagte Klinsmann.

Klinsmann lobte die Top-Ligen aus Frankreich und Italien, die mit den Transfers von Neymar und Cristiano Ronaldo Mut bewiesen hätten. "Über kurz oder lang schießen die anderen Ligen an uns vorbei. Die Bundesliga braucht die Superstars, um nicht nur sportlich die Qualität nach oben zu bringen. Sondern auch, um externe Investoren zu gewinnen", so Klinsmann.

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