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Dutt spricht Coach Vertrauen aus

Stevens bleibt VfB-Trainer

Samstag, 14.03.2015 | 11:00 Uhr
Huub Stevens und Robin Dutt zusammen auf der Bank des VfB Stuttgart - wie lange noch?
© Getty
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Der VfB Stuttgart liefert bei Bayer Leverkusen seine beste Leistung im Jahr 2015 ab - allerdings nur in den ersten 30 Spielminuten und ohne dabei ein Tor geschossen zu haben. Was danach passierte, lässt die Hoffnung auf den Klassenerhalt auf ein Minimum schrumpfen. Der Trainer darf aber bleiben.

Reaktionen:

Robin Dutt (Sportvorstand Stuttgart): "Huub Stevens bleibt unser Trainer. Die Einstellung und die Körpersprache der Mannschaft hat gestimmt, die war gut eingestellt. Sie hat nicht den Eindruck von Verunsicherung erweckt. Deshalb gibt es keinen Grund am Trainer zu zweifeln. Er hat unser Vertrauen."

Huub Stevens (Trainer Stuttgart): "Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren. Bis zur 30. Minute habe ich einen der besten Auftritte meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen. Dann machen wir aber innerhalb weniger Minuten zu viele Fehler, mit denen wir den Gegner aufbauen. Zudem ist Leverkusen ein Gegner, der diese Missgeschicke ausnutzt. So verlieren wir das Spiel innerhalb von fünf Minuten. Nach der Rückkehr nach Stuttgart arbeiten wir sofort wieder für unser nächstes Spiel."

Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): "Wir haben zu Beginn der Partie die Ruhe bewahrt. Zunächst hatten wir einige leichte Ballverluste, da Stuttgar gut aufgetreten ist. Dann hat man gesehen, dass wir in der Lage sind, mit der ersten Gelegenheit in Führung zu gehen. Danach haben wir uns den Sieg auch verdient. In der Pause haben wir besprochen, dass es wichtig ist, schnell auf das 3:0 zu spielen. Das hat meine Mannschaft super gemacht."

Daniel Schwaab (Stuttgart): "Wir hatten richtig gute erste 30 Minuten. Durch mehrere Fehler haben wir das erste Tor hergeschenkt, dadurch hat Leverkusen Oberwasser bekommen und auch eiskalt zugeschlagen. Danach brechen wir auseinander. Das darf uns in dieser Form nicht passieren. Diese Niederlage tut uns richtig weh, aber wir müssen das wegstecken."

Daniel Ginczek (Stuttgart): "Bis zur 30. Minute sind wir nicht wie ein Team aufgetreten, das auf dem letzten Tabellenplatz steht. Beim 0:1 machen wir zu viele Fehler. In der Pause hatten wir uns noch einmal viel vorgenommen. Nach dem schnellen 0:3 war das Spiel aber so gut wie entschieden. Wir wissen um unsere Situation und daher ist es umso bitterer, dass wir am Ende untergegangen sind."

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Nachbetrachtung:

Blickt man in der Rückschau ganz nüchtern auf das, was dem VfB Stuttgart am Freitagabend in Leverkusen widerfuhr, muss ein Klassiker herhalten: So steigt man ab.

Die Schwaben stehen als Tabellenletzter mit dem Rücken zur Wand, die Zukunft des Trainers hängt am seidenen Faden, die Partie bei der Werkself hat erneut Endspielcharakter.

Nach dem engagierten, aber offensiv wie so oft viel zu harmlosen 0:0 vor einer Woche gegen Hertha BSC stellten sich in der Folge allen voran die Spieler vor Huub Stevens. Der Niederländer sei der Richtige, um die Wende doch noch schaffen zu können, er erreiche die Mannschaft trotz der mäßigen Vorstellungen weiterhin.

VfB fällt blitzschnell auseinander

Dass diese Einschätzung durchaus ihre Berechtigung hat, zeigten die ersten 30 Minuten in der BayArena. Stuttgart lieferte in dieser Phase seine beste Vorstellung im tristen Jahr 2015 ab, kam aggressiv, gedankenschnell und mutig aus der Kabine. Nur ließ man gegen träge Leverkusener eine ausgezeichnete Torgelegenheit liegen (Ginczek, 17.) und agierte bei einigen aussichtsreichen Kontersituationen zu fahrlässig.

Der VfB betreibt einen anständigen Aufwand, das gesamte Gebilde kommt aber fußballerisch zu limitiert daher, um daraus auch einmal Kapital schlagen und eine Partie in eine günstige Richtung lenken zu können. So steht unter dem Strich eine weitere böse Niederlage, die die Leverkusener ohne angezogene Handbremse noch fataler für den VfB hätten gestalten können.

Die slapstickartige Aneinanderreihung mehrerer individueller Fehler bei der Entstehung des ersten Gegentreffers und allen voran die Reaktion darauf lässt die Hoffnung auf den Klassenerhalt allerdings auf ein weiteres Minimum schrumpfen. Die Schwaben fielen blitzschnell auseinander. Letztlich steht der Auftritt in Leverkusen am Ende einer langen Liste der Unzulänglichkeiten.

Glaubensfrage klar beantwortet

Was also tun? Der VfB gab in der öffentlichen Kommunikation rund um die mögliche Übernahme von Alexander Zorniger zuletzt kein gutes Bild ab. Stevens bissige, bisweilen auch lakonische Repliken zur sportlichen Lage ließen ein wirres Gesamtbild entstehen.

Die Verantwortlichen standen vor der Glaubensfrage - und haben sie klar beantwortet. Robin Dutt sprach Stevens am Samstagmittag das Vertrauen aus und folgt damit auch dem Wunsch der Spieler. Gemeinsam soll der erste VfB-Abstieg seit 1975 doch noch abgewendet werden.

Das Restprogramm der Cannstatter ist vor allem auswärts nicht ohne, doch mit Frankfurt, Bremen, Freiburg, Mainz und Hamburg kommen noch Gegner in die Mercedes-Benz-Arena, die zumindest auf dem Papier als schlagbar erscheinen. Nur ist der VfB zugleich das schwächste Team vor heimischem Publikum.

Der VfB Stuttgart ist nach dem 0:4 von Leverkusen zum Siegen verdammt - und wird dies zumindest vorerst mit Huub Stevens versuchen.

Leverkusen - Stuttgart: Die Statistik zum Spiel

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