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Nomen est omen

SID
Sonntag, 09.11.2014 | 13:06 Uhr
Viktor Skripnik hat Werder in kürzester Zeit wieder zum Erfolg verholfen
© getty
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Ein Volkstribun wird er nie werden, aber die "Viktor, Viktor"-Sprechchöre der Fans taten Viktor Skripnik nach seinem erfolgreichen Heimdebüt sichtlich gut. Und leicht euphorisiert von der Begeisterung im Weserstadion packte der neue Trainer von Werder Bremen nach dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den VfB Stuttgart und dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes seine Schützlinge ganz gezielt bei der Ehre: "Sie müssen einfach darauf stolz sein, dass sie das grün-weiße Trikot tragen dürfen."

Drei Pflichtspiele, drei Siege - Skripnik macht seinem Vornamen alle Ehre und darf sich nicht nur äußerlich schon einmal ein bisschen an Vorvorgänger Thomas Schaaf messen, der seine 14 Erfolgsjahre an der Weser auch mit drei Dreiern startete.

Auch das verbale Frühwarnsystem des 44-Jährigen erinnert schon an Schaaf. "Wir dürfen uns jetzt nicht in Sicherheit wiegen und gerettet fühlen", sagte das Werder-Urgestein aus der Ukraine nach dem ersten Heimsieg der laufenden Saison.

Defensive Stabilität

Skripnik hat sein Team speziell defensiv stabilisiert und er hat derzeit auch einfach ein bisschen mehr Glück als sein vor zwei Wochen freigestellter direkter Vorgänger Robin Dutt. Fin Bartels, Torschütze zum 2:0-Endstand in der 57. Minute brachte es bei Sky so auf den Punkt: "Skripnik ist Fußballer durch und durch, das kann er uns sehr gut vermitteln. Wir haben auch unter Dutt gut gearbeitet, aber das Erfolgserlebnis war eben nicht da."

Dass es gegen die Schwaben da war, daran hatte der frühere Rechtsverteidiger durchaus einen messbaren Anteil. Intensiv hatte Skripnik seine Spiele in den vergangenen Tagen die Variante mit einem flachen Eckball auf den Elfmeterpunkt üben lassen, Bartels war letztlich nach der Hereingabe von Zlatko Junuzovic erfolgreich. Was VfB-Coach Armin Veh nach eigener Aussage "blöd werden" ließ.

Akribische Taktikbesessenheit

Für den neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode ist die akribische Taktikbesessenheit seines langjährigen früheren Bremer Teamkollegen alles andere als eine Überraschung. "Viktor hat schon als Spieler wie ein Trainer gedacht und intensiv über die richtige Taktik gegrübelt, wenn es mal nicht so gut lief", sagte der Vize-Weltmeister von 2002.

Mittlerweile läuft es wieder besser bei den Hanseaten, aber für Skripnik längst noch nicht gut genug. Unverblümt kündigte er seinem Team für die Länderspielpause eine Menge Arbeit an, zu viele Dinge hatten ihn ungeachtet des positiven Trends an der Weser auch gegen Stuttgart noch gestört: "Besonders spielerisch müssen wir uns noch enorm verbessern. Jeder kann unsere Defizite sehen."

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