"Ungewohnt langsam im Denken"

SID
Sonntag, 09.11.2014 | 11:44 Uhr
Alexander Zorniger nimmt sein Team hart in die Mangel
© getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
FC Groningen -
Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar

Nach dem erneuten Dämpfer ist bei RB Leipzig die Stimmung vor der Länderspielpause angespannt. Der ambitionierte Zweitligist ließ beim 0:1 (0:1) im Aufsteiger-Duell bei Darmstadt 98 wichtige Punkte liegen. Mittlerweile dürften auch die Verantwortlichen von RB erkannt haben, wie steinig der Weg für einen Durchmarsch in die Bundesliga ist.

Kurioser Nebeneffekt: Leipzig (20 Punkte) ist nach 13 Spieltagen auf Rang sechs der schlechteste Aufsteiger, weil Darmstadt (Rang 2/23) und auch der 1. FC Heidenheim (Rang 5/20) bislang noch effizienter auftraten.

Trainer Zorniger nahm nach dem Abpfiff kein Blatt mehr vor dem Mund. "Wir waren ungewohnt langsam im Denken und Handeln. Insgesamt haben wir in der Defensive zu zögerlich reagiert", sagte der Coach, der schon mit dem mageren 0:0 im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht zufrieden war.

Grund für den Rückschlag bei den Lilien war wieder mal die fehlende Durchschlagskraft im Sturm. Zwar pressen die Sachsen wie kein zweites Team und treten körperlich präsent auf, doch bei Ballbesitz vor dem gegnerischen Strafraum fällt den Bullen nicht mehr viel ein - diese Tendenz war schon bei den letzten Spielen zu erkennen.

"Aufbauspiel sehr fehlerhaft"

"Im Spiel nach vorne hatten wir Räume, die aber nicht genutzt wurden. Unser Aufbauspiel war sehr fehlerhaft", räumte Zorniger ein. Auch die Einwechslungen von Daniel Frahn für Terrence Boyd und Zsolt Kalmar für Marvin Compper Mitte der zweiten Halbzeit brachten nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil, Keeper Fabio Coltorti musste in der 69. Minute erneut gegen Dominik Stroh-Engel klären. Der Darmstädter Torjäger hatte bereits in der Anfangsphase das 1:0 (5.) erzielt.

"Darmstadt hat das frühe Tor in die Karten gespielt, denn anschließend haben sie das gemacht, was sie so erfolgreich macht: verteidigen und den Gegner weit vom Tor halten", sagte Leipzigs Mittelfeldspieler Rani Khedira. "Wir sind zu Recht in Rückstand geraten. Dann wird es natürlich schwer, gegen so eine kompakte Mannschaft durchzukommen", sagte Dominik Kaiser.

Sonnenschein in Darmstadt

Bei 98 herrschte indes eitel Sonnenschein. "Es hat heute viel gepasst. Wenn man so wenig Torchancen des Gegners zulässt, dann hat man viel richtig gemacht. Das frühe 1:0 hat uns natürlich auch in die Karten gespielt. Insgesamt war das schon top heute", meinte Trainer Dirk Schuster bei Sky.

Zwei Wochen haben die Bullen nun Zeit, die Dämpfer zu verarbeiten. Am 23. November geht es in der Liga zu Hause gegen St. Pauli weiter. Zwischendurch wartet ein hochkarätiger Testspielgegner. Am 15. November ist der russische Erstligist Rubin Kasan zu Gast in der Messestadt (13.00 Uhr).

Alles zu RB Leipzig

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung