Bundesliga - 3. Spieltag

Eiskalte Nürnberger schocken Gladbach

SID
Samstag, 15.09.2012 | 17:28 Uhr
Der Belgier Timmy Simons erzielte das zwischenzeitliche 2:1 für den Club in Gladbach
© Getty
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Die Generalprobe verpatzt und die erste Heimniederlage nach einem halben Jahr kassiert: Bundesligist Borussia Mönchengladbach unterlag fünf Tage vor dem ersten Gruppenspiel der Europa League am Donnerstag bei AEL Limassol dem 1. FC Nürnberg mit 2:3 (1:2).

Zudem kassierte die Borussia nach Toren von Timm Klose (17.), Timmy Simons (25.) und Hiroshi Kiyotake (55.) erstmals unter Trainer Lucien Favre mehr als zwei Gegentreffer. Nach dem Abpfiff blieb der Held des Tages aber dem asiatischen Naturell entsprechend ganz bescheiden. "Ich freue mich, dass ich ein Tor gemacht habe. Die Stimmung in der Mannschaft ist jetzt natürlich gut, denn wir haben drei Spiele nicht verloren - zwei Mal davon gewonnen", sagte Kiyotake. Der FCN setzte sich mit dem zweiten Saisonsieg und nun sieben Punkten erst einmal in der Spitzengruppe fest.

Temporeiches Spiel nach verhaltener Anfangsphase

Vor 52.500 Zuschauern im Borussia-Park entwickelte sich zunächst ein Geduldsspiel. Zwei starke Defensiv-Abteilungen ließen wie erwartet nur wenig zu. Während die Gladbacher versuchten, das Spiel zu machen, agierte der FCN aus einer gesicherten Abwehr heraus und lauerte auf Konter.

Die erste gute Chance der Partie resultierte dann auch aus einer Standardsituation - und führte auch gleich zur Führung. Einen scharf in den Strafraum getretenen Freistoß von Kiyotake lenkte Klose minimal am verdutzten Gladbacher Torhüter Marc-Andre ter Stegen ins Tor ab.

Club bei Standards eiskalt

Die Hausherren zeigten sich von der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung geschockt und offenbarten zeitweise ungewöhnliche Unsicherheiten in der Defensive. Wie es offensiv geht, zeigte die 21. Minute, als es die Borussia über die Fügel versuchte. Die Flanke von Patrick Herrmann war für Luuk de Jong aber einen Tick zu hoch. Trotzdem legten die Gäste nach, wieder nach einem Standard. Nach einer Kiyotake-Ecke sprang Simons höher als Martin Stranzl und Alvaro Dominguez und köpfte zum 2:0 ein.

Die Gladbacher versuchten es oft umständlich durch die Mitte und blieben mit ihren Angriffsversuchen zumeist in der Abwehr der Nürnberger hängen. Der Club war bei seinen wenigen Offensivbemühungen allerdings immer gefährlich und ließ die Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal alt aussehen.

Die größte Chance der Borussia vergab der bis dahin erneut glücklose de Jong. Nach einem erneuten Angriff über außen kam bei dem 12-Millionen-Einkauf auch noch das Pech hinzu. Eine Herrmann-Flanke nahm der 22-Jährige volley, doch Keeper Raphael Schäfer lenkte den Ball an den Pfosten (37.). Gladbach erhöhte nun den Druck und praktisch mit dem Halbzeit-Pfiff hatte der Niederländer dann endlich sein Erfolgserlebnis. Eine flache Hereingabe von Herrmann musste er aus wenigen Metern nur noch einschieben.

Dem Ausgleich folgt der Schock

Wer nun einen Sturmlauf der Borussia erwartet hatte, sah sich zunächst getäuscht. Stattdessen lenkte ter Stegen einen Kiyotake-Freistoß nur mit Mühe am Pfosten vorbei (48.).

Doch mit dem ersten Angriff glich Gladbach aus. Erneut bereitete Herrmann vor und Xhaka traf per Flachschuss zum 2:2. Praktisch im Gegenzug erfolgte die Antwort der Franken. "Wir haben zwei Tore nach Standards gekriegt, unnötige Fouls gemacht. Wir hatten viele Situationen Eins gegen Eins, das ist extrem gefährlich", sagte Favre: "Nach dem Rückstand haben wir eine sehr gute Reaktion gezeigt, den Ausgleich geschafft. Aber eben sofort wieder ein Tor bekommen."

Der starke Kiyotake ließ drei Gegenspieler stehen und setzte einen Flachschuss überlegt aus 16 Metern zur erneuten Führung ein. Club-Trainer Dieter Hecking sagte: "Er hat in diesem Spiel gezeigt, warum wir uns so um ihn bemüht haben. Wir konnten nicht erwarten, dass er gleich so einschlägt - wir sollten jetzt aber den Ball flach halten." De Jong traf in der 88. Minute nur den Pfosten.

Gladbach - Nürnberg: Daten zum Spiel

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