Bundesliga - 16. Spieltag

Hoffenheim weiter wie ein Absteiger

Von Haruka Gruber / Fabian Swidrak
Freitag, 07.12.2012 | 22:23 Uhr
Artjoms Rudnevs (2.v.r.) sorgte mit seinen beiden Treffer fast im Alleingang für den Sieg
© Getty
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Der Trainer-Effekt währte nicht einmal für ein Spiel: Das erschreckend ungefährliche 1899 Hoffenheim verliert auch unter dem neuen Coach Frank Kramer beim Hamburger SV mit 0:2 (0:1). Es war die fünfte Niederlage in Serie.

Der Schiedsrichter: Michael Weiner. Ohne Mühe in einem leicht zu führenden Spiel. Die Gelbe Karte direkt nach Wiederanpfiff für Volland war allerdings unberechtigt.

Die Trainer:

Thorsten Fink hat das Erstaunliche vollbracht und eine Aufstellung gefunden, die selbst ohne den als unverzichtbar geltenden Rafael van der Vaart erfolgreich sein kann. Das 4-4-2 in der Raute scheint zur Mannschaft zu passen, vor allem auch, weil die die spielstarke Zentrale mit Arslan davor und Badelj dahinter, unterstützt von Aogo und Skjelbred auf den Halbpositionen, sich gut ergänzt. Die Entscheidung als Linksverteidiger den wendigen Lam für den robusten Bruma zu bringen, hatte keine Auswirkungen auf das Spiel.

Frank Kramer machte seinen Ruf alle Ehre und bot eine Grundordnung auf, die der bevorzugten von Rangnick ähnelt: Drei Stürmer sowie dahinter drei variable Sechser/Achter im Mittelfeld, wobei einer tief gestaffelt stand (Rudy) und zwei auf den Halb-Positionen (Salihovic/Williams) die Balance zwischen Offensive und Defensive herstellen sollten. Wie sich herausstellte die falsche Aufstellung: Williams wurde eigens aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld gezogen, dessen Platz im Abwehrzentrum übernahm Delpierre. Williams wie auch Delpierre spielten miserabel. Dass Kramer den von seinem Vorgänger Babbel kritisierten Derdiyok sofort in die Startelf brachte, ist hingegen ein Indiz für die unterschiedliche Auffassung der beiden.

Das fiel auf:

  • Hoffenheim nach der Babbel-Entlassung nicht gleich euphorisiert, aber doch deutlich schwungvoller als zuletzt. Die drei Stürmer bewegten sich gut, vor allem dass Firmino im Sturmzentrum auflief und der lange Derdiyok auf linksaußen, schien den HSV zu irritieren.
  • Mit dem Gegentor verfiel 1899 jedoch in das übliche Muster. Aus Angst vor weiteren Fehlern zog sich das gesamte Team zu weit zurück, so dass selbst bei schnellem Ballgewinn nichts Gefährliches entstand.
  • Insgesamt verteidigte Hoffenheim besser als zuletzt, doch bei gegnerischen Flanken zeigt sich die Abwehr wie bei beiden Gegentreffern extrem anfällig. Es war der 13. Kopfball-Gegentreffer der Saison.
  • Hamburg hingegen tritt den Beweis an, wie man sich nach einem Fehlstart in wenigen Monaten deutlich stabiler auftreten kann. Nach der Führung spielte der HSV den Sieg locker herunter, ohne in Gefahr zu geraten.
  • Spannend wird zu beobachten sein, welche Grundordnung HSV-Trainer Fink findet, wenn van der Vaart in der Rückrunde zurückkehrt. Mit Arslan als Zehner und Badelj als Sechser blieb Hamburg auch im dritten Spiel ohne den Niederländer unbesiegt.

Hamburg - Hoffenheim: Daten zum Spiel

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