Bundesliga - 1. Spieltag

Bayern lässt bei Fürth nichts anbrennen

Die vermeintliche Zurückeroberung alter Herrschaftsverhältnisse ist der FC Bayern in seinem Auftaktspiel in der Bundesliga eine Halbzeit lang zwar schuldig geblieben, für einen souveränen Sieg hat es aber dennoch gereicht.

Sherdan Shaqiri (k.) debütierte gegen Greuther Fürth in der Bundesliga
© Getty
Sherdan Shaqiri (k.) debütierte gegen Greuther Fürth in der Bundesliga

Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes siegte am Samstag bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth 3:0 (1:0). Die Tore für die Münchner vor 18.000 Zuschauern in der ausverkauften Fürther "Trolli"-Arena erzielten Thomas Müller (43. Minute), Mario Mandzukic (59.) sowie Arjen Robben (78.).

"Wir haben insgesamt sehr souverän und klug gespielt. Wir haben den Spielrhythmus bestimmt und hochverdient gewonnen", sagte Heynckes. Auch habe ihn der Auftritt seiner Mannschaft nicht überrascht. Schließlich brenne die Mannschaft und sei hoch motiviert. Kapitän Philipp Lahm sprach von einem "sehr guten Start. Wir haben wenig zugelassen in der Defensive. Das ist sehr wichtig."

Heynckes musste in Fürth unter anderem auf den an einer Grippe erkrankten Franck Ribery verzichten. Der noch nicht hundertprozentig fitte Bastian Schweinsteiger fand sich unter den Augen von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer auf der Ersatzbank wieder. In der Mittelfeldzentrale der Bayern lief etwas überraschend Xherdan Shaqiri auf, der später die Position mit Außenspieler Thomas Müller wechselte.

Doch der Zugang vom FC Basel verlieh dem Spiel der Bayern zunächst kaum Impulse. Die Münchner hatten in den ersten 20 Minuten zwar 70 Prozent Ballbesitz, doch bis auf eine Halbchance für Mario Mandzukic (8. Minute) blieben sie ungefährlich. Ohne Ideen und Durchsetzungskraft zogen sie ihr Spiel nach vorne auf. Die Gastgeber machten es den Bayern mit klugem und engagiertem Defensivverhalten aber auch schwer.

Müller staubt ab

Präsident Uli Hoeneß hatte vor der Begegnung noch einmal an das Team appelliert. "Wir müssen lernen, dass es für uns ein Problem ist, auf Dauer nur Zweiter zu werden. Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir richtig unter Druck stehen, die nationale Vorherrschaft zurückzuerobern", sagte er im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Zumindest Zugang Dante schien sich die Maßgabe hinter die Ohren geschrieben zu haben. Nach einem Eckball von Shaqiri stieg der Innenverteidiger hoch und köpfte energisch aufs Tor, der Fürther Heinrich Schmidtgal klärte auf der Linie. Doch Müller staubte aus wenigen Metern zur Führung ab.

Nach der Pause wichen die Fürther von ihrer strikten Defensivordnung leicht ab, wodurch sich Räume für den FC Bayern eröffneten. Die erste Möglichkeit hatte Mandzukic in der 51. Minute. Sein Versuch von der Strafraumkante wurde aber von der Fürther Abwehr geblockt. Zwei Minuten später machte es der kroatische Nationalstürmer besser: Nachdem Fürths Torhüter Max Grün einen Schuss von Arjen Robben nach vorne abprallen hatte lassen, vollendete Mandzukic zum 2:0 (59.).

Müller zeigt sich omnipräsent

Zu den auffälligsten Akteuren aufseiten der Münchner zählten der omnipräsente Müller sowie Luiz Gustavo im defensiven Mittelfeld. Auch die Verteidiger Jerome Boateng und Holger Badstuber überzeugten mit ihrer Zweikampfstärke.

Der Erfolg der Münchner war zu keiner Zeit gefährdet. Auch in der Schlussphase waren die Bayern die aktivere Mannschaft und erspielten sich ein paar Gelegenheiten. So köpfte zunächst Müller am Tor vorbei (66.), anschließend scheiterte Robben mit einem Drehschuss an Grün (71.). Sieben Minuten später aber war der Niederländer durch eine abgefälschte Flanke zum 3:0 erfolgreich.

Fürth - Bayern: Daten zum Spiel


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