Bundesliga - 10. Spieltag

Bei Fink-Debüt: Starker HSV lässt hoffen

SID
Hamburg-Trainer Thorsten Fink (3. v. l.) konnte mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein
© Getty
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Im ersten Spiel als Trainer des Hamburger SV reichte es für Thorsten Fink nur zu einem Unentschieden. Die spielerische Leistung beim 1:1 und die positive Reaktion nach dem frühen Rückstand lassen die Hamburger dennoch auf bessere Zeiten hoffen.

Es war ein ereignisreicher Tag im Trainerleben des Thorsten Fink: Ein früher Schock, zärtliche Jubelszenen nach dem Ausgleich, am Ende die nimmermüden Fragesteller. Doch die große Aufmerksamkeit scheint den neuen Trainer des Hamburger SV nicht zu stören, im Gegenteil. "Was, der Hype ist schon vorbei?", sagte Fink mit gespielter Entrüstung nach der Feststellung eines Journalisten, der Fußball-Lehrer könne nach seiner Premiere wohl mit etwas mehr Ruhe rechnen.

Fink hatte gute Laune nach einem ermutigenden Spiel seiner neuen Mannschaft vor 54.378 Zuschauern in der Hamburger Imtech-Arena. "Wir haben 70 Minuten richtig Gas gegeben und vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Natürlich gibt es aber noch jede Menge zu verbessern", sagte der 43-Jährige nach dem Nordduell.

Genügend Gesprächsstoff also für Fachsimpeleien mit Sportchef Frank Arnesen. Beim sonntäglichen Training diskutierte, gestikulierte und lachte der Cheftrainer beinahe ununterbrochen mit dem Dänen. Arnesen sprang immer wieder hin und her, und auch Fink kam richtig in Wallung. "Gestern ist nicht alles gut gegangen. Also haben wir überlegt, was wir machen können. Wir lieben beide den Fußball und reden sehr gerne darüber", sagte Arnesen.

Schwache Chancenverwertung

Vor allem über die Chancenverwertung dürfte das harmonische Duo an der sportlichen Spitze des Traditionsverein das eine oder andere Wort verloren haben. Der HSV hatte gegen biedere Wolfsburger ein deutliches Plus an besten Einschussmöglichkeiten zu verzeichnen. Waren die Hamburger in der ersten Hälfte noch hauptsächlich nach Standardsituationen gefährlich, so gelang es dem Heimteam im zweiten Durchgang auch, sehenswert vor das Tor von Wolfsburgs Diego Benaglio zu kombinieren.

"Wir haben uns zum ersten Mal richtig viele große Chancen herausgespielt. Man hat schon in diesem Spiel gesehen, was der Trainer will. Man merkt, dass sich etwas bewegt", sagte HSV-Kapitän Heiko Westermann.

Fink: Angst nach Blitztreffer

Dass dies der Fall war, war für Fink nicht selbstverständlich. Denn der Blitztreffer des Wolfsburger Top-Angreifers Mario Mandzukic nach 64 Sekunden hatte den früheren Bayern-Profi Böses ahnen lassen: "Da ist man als Trainer erstmal geschockt und hat Angst, dass man noch nervöser wird und schlecht ins Spiel kommt."

Die Reaktion des HSV stimmte, dies musste auch Gäste-Coach Felix Magath anerkennen. "Unser guter Start hat die Euphorie der Hamburger erst etwas gebremst. Dann war der HSV aber sehr stark und der Ausgleich verdient", sagte Magath. Der Leitwolf konnte an alter Wirkungsstätte gut mit einem Punkt leben, obwohl "wir in den letzten 20 Minuten einige Offensivaktionen nicht konsequent zu Ende gespielt haben".

Der sehenswert herausgespielte Treffer von Mladen Petric sorgte für Verärgerung bei Magath und für emotionale Ausbrüche auf der Bank des Gastgebers (56.). Fink sprang Sportchef Frank Arnesen in die Arme und verteilte Zärtlichkeiten. "Thorsten sieht ja gut aus, da ist ein kleines Küsschen nicht schlecht", sagte Arnesen mit einem Augenzwinkern.

Krisenbewältigung Teil eins

Sowohl beim Sportchef als auch innerhalb der Mannschaft herrscht großes Vertrauen, dass die sportliche Krise schon bald Vergangenheit sein wird. "Das war in der Woche ein kompletter Schnitt", sagte Nationalspieler Dennis Aogo:

"Wer Ahnung hat, hat gesehen, dass da ein Plan hintersteckt. Das müssen wir jetzt verfeinern, dann wird es noch besser."

Am Dienstag hat der HSV, der immerhin den letzten Tabellenplatz verlassen hat, dazu in einer finanziell sehr bedeutenden DFB-Pokal-Partie beim Regionalligisten Eintracht Trier die Möglichkeit.

Dann wäre Thorsten Fink sicher über etwas weniger Aufregung und Gesprächsstoff dankbar. Denn dies dürfte mit seinem ersten Sieg als HSV-Trainer gleichzusetzen sein.

Hamburg - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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