Giefer-Patzer leitet Mainzer Sieg ein

Von Jochen Tittmar / Norbert Pangerl
Sonntag, 07.08.2011 | 17:22 Uhr
Intensive Zweikämpfe: Ömer Toprak und Stefan Reinartz (r.) attackieren FSV-Stürmer Sami Allagui (l.)
© Getty
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Nach dem Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation hat der 1. FSV Mainz 05 am 1. Spieltag der Bundesliga mit 2:0 (1:0) gegen Bayer Leverkusen gewonnen.

Vor knapp 32.500 Zuschauern in der neuen Mainzer Coface-Arena erzielte Sami Allagui (32.) nach einem schweren Fehler von Leverkusens Torhüter Fabian Giefer den Führungstreffer für die 05er.

Ein Eigentor von Ömer Toprak (86.) besiegelte die nächste Bayer-Niederlage nach dem frühen Aus im DFB-Pokal.

Reaktionen:

Thomas Tuchel (Trainer Mainz): "Beim vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen ist es umso höher zu bewerten, was die Jungs heute runtergespult haben. Welche Laufbereitschaft, welches Engagement und welches Herz zu sehen war - eine grandiose Leistung. Darüber freue ich mich riesig. Die Tore und das Publikum tragen dich - dann gehen ein paar über mehrere Schweinehunde und beißen sich fest."

Robin Dutt (Trainer Leverkusen): "Mainz war aggressiver als wir in den Zweikämpfen. Wir haben nach vorne absolut die Genauigkeit vermissen lassen. Wir müssen im Spielaufbau viel variabler spielen. Jeder einzelne Spieler muss sich mehr wehren."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Im Vergleich zum Europa-League-Aus steht bei den Hausherren Müller für Wetklo im Tor. Allagui bildet statt Ujah die einzige Spitze. Linksverteidiger Bungert wird durch den gelernten Mittelfeldspieler Caligiuri ersetzt. Zudem darf Stieber für Baumgartlinger im Mittelfeld ran.

Auch Leverkusen tauscht auf der Torhüterposition: Giefer steht für Yelldell zwischen den Pfosten. Zudem verteidigt Schwaab anstelle von Balitsch rechts hinten. Ballack und Kießling sitzen wie bei der Pokalpleite in Dresden nur auf der Bank.

7.: Schwaab schlägt einen Freistoß von rechts auf den zweiten Pfosten. Dort steht Reinartz blank und köpft per Aufsetzer aufs Tor - Müller klärt mit einer tollen Reaktion zur Ecke.

23.: Nach einer Kadlec-Ecke von rechts ist es wieder Reinartz, der am kurzen Fünfereck mit dem Kopf zur Stelle ist. Er verlängert den Ball in die Mitte, Noveski klärt in höchster Not über die eigene Latte.

32., 1:0, Allagui: Riesenbock von Giefer! Schwaab spielt von rechts zu seinem Keeper zurück. Der unbedrängte Torhüter will nach links weiterleiten, trifft den Ball aber kaum. Allagui reagiert schnell und knallt den Ball aus spitzem Winkel von rechts ins Tor.

54.: Caligiuri geht links im Strafraum an Reinartz vorbei und zieht mit rechts aufs lange Eck - knapp daneben.

61.: Pospech geht rechts durch und passt zurück zur Strafraumgrenze. Dort zieht Ivanschitz mit links ab, Giefer wehrt jedoch gut ab.

73.: Allagui hat Platz und setzt sich gegen Toprak und Reinartz durch. Sein Schuss von der linken Strafraumecke zwingt Giefer zu einer guten Parade.

77.: Konter von Bayer: Augusto schickt Schürrle aus der eigenen Hälfte. Der schiebt den Ball rechts rüber zu Derdiyok. Der Schweizer legt den Ball an Müller vorbei, doch sein Schüsschen wird kurz vor der Torlinie von den 05ern geklärt.

86., 2:0, Toprak (ET): Caligiuri treibt den Ball auf links nach vorne und spielt Doppelpass mit Allagui in der Mitte. Von der linken Seite passt Caligiuri wieder scharf zur Mitte, Toprak bringt die Fußspitze dazwischen und schießt den Ball links unten ins eigene Tor.

90.: Ivanschitz lässt auf der linken Seite drei Gegenspieler stehen und schiebt die Kugel nur haarscharf rechts am Tor vorbei.

Fazit: Nach den Enttäuschungen der Vorbereitung zeigte Mainz seine beste Saisonleistung und gewann verdient gegen enttäuschende Leverkusener.

Der Star des Spiels: Zdenek Pospech. Der Rechtsverteidiger hatte Schürrle vollkommen im Griff. Schaltete sich zudem oft zum richtigen Zeitpunkt in die Offensive ein, verteilte dort die Bälle oder schloss selbst ab. Meiste Ballkontakte und beste Zweikampfquote (über 70 Prozent) bei den Mainzern.

Der Flop des Spiels: Fabian Giefer. Eigentlich eine ordentliche Partie des 21-Jährigen, wäre da nicht der schwere Patzer vor der Mainzer Führung gewesen. Brachte sein Team damit aus dem Konzept und letztlich auf die Verliererstraße. Für Giefer ist es die erste Niederlage im sechsten Bundesliga-Einsatz. Die Torhüterdiskussion in Leverkusen wird nicht verstummen, zumal Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser das Interesse an Stuttgarts Talent Bernd Leno bestätigte.

Giefer mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus

Der Schiedsrichter: Michael Weiner. Hatte einige knifflige Situationen zu bewerten, lag aber immer richtig. Beim Duell zwischen Soto und Reinartz (51.) nicht auf Elfmeter für Mainz zu entscheiden, war vertretbar.

Analyse: Trotz Verlängerung und Reisestrapazen sehr laufstarker und aggressiver Beginn der Mainzer, die besonders in der Zentrale giftig und meist in Überzahl den Ballführenden früh störten. Das ging bereits bei Allagui und Ivanschitz los, so dass es Leverkusen kaum möglich war, präzise in die Offensive zu kombinieren.

Die Gäste wichen daher auf die Flügel aus, doch auch dort agierte Mainz konsequent und vor allem kompakt gegen Ball. So resultierten Bayers gefährlichste Aktionen aus Standardsituationen, eine davon hätte Reinartz zur Führung nutzen müssen.

Aus dem Nichts dann nach Giefers kapitalem Schnitzer die Führung auf der anderen Seite. In der Folge reagierte Bayer verunsichert und verlor bis Ende der Halbzeit den Zugriff aufs Spiel.

An diesen Begebenheiten änderte sich zu Beginn der zweiten 45 Minuten wenig, so dass Dutt nach gut einer Stunde auf ein variableres 4-1-4-1 umstellte: Jörgensen rochierte auf den Flügeln, Schürrle spielte zentraler und Augusto defensiver.

Mit dieser Formation sprangen immerhin einige vielversprechende Konter heraus, da Mainz an seinem Spielstil festhielt, durchgehend auf das zweite Tor drängte und somit ein paar mehr Räume entstanden. Leverkusen ließ vor dem Kasten jedoch die nötige Zielstrebigkeit vermissen und muss sich über die gesamte Partie gesehen mangelnde Kampf- und Laufbereitschaft ankreiden lassen.

Mainz - Leverkusen: Daten zum Spiel

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