Fussball

Naldo erklärt seinen Schalke-Abgang: "Ich war traurig, zu gehen"

Von SPOX
Naldo war zuletzt auf Schalke nicht mehr gesetzt.

Der brasilianische Innenverteidiger Naldo hat seinen überraschenden Wechsel vom FC Schalke zum AS Monaco erklärt. Nach über 13 Jahren in der Bundesliga empfand er beim Transfer Trauer, wie er im kicker gestand.

"Obwohl etwas Neues begonnen hat, auf das ich mich sehr freue, ist so ein spezieller Abschied natürlich mit besonders vielen Emotionen verbunden", machte der 36-Jährige klar." Man kann schon sagen, dass ich irgendwie traurig war, zu gehen."

Nachdem er bei den Gelsenkirchenern zuletzt nur zweite Wahl war, spürt der 358-fache Bundesligaspieler trotz seines fortgeschrittenen Alters noch den Anspruch, regelmäßig auf dem Feld zu stehen: "Ich will spielen. Gegen Jahresende hat sich bei mir einfach die Erkenntnis durchgesetzt, dass das auf Schalke nicht mehr so möglich sein wird, wie ich mir das wünsche. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich in der Rückrunde zu mehr Einsätzen kommen würde."

Naldo: "Geld war nicht der Grund für meinen Wechsel"

Auch wenn der Transfer ins Fürstentum nicht zustande gekommen wäre, hätte er sich weiter voll in den Dienst der Mannschaft gestellt, wie Naldo versichert: "Ich bin nicht der Typ, der schlechte Stimmung verbreitet. Wenn ich nicht spiele, bin ich unzufrieden, natürlich. Das bedeutet aber doch nicht automatisch, dass ich zum Stinkstiefel mutiere. Ich bin so gepolt, dass ich meine Mitspieler immer unterstütze."

Nicht umsonst trug der Brasilianer in der Mannschaft den Spitznamen Papa. "Das hatte nichts mit meinem höheren Alter zu tun, sondern eher mit meinem Umgang, der nicht zu Unrecht als fürsorglich beschrieben wird", weiß der 36-Jährige.

Nachdem S04-Sportvorstand Christian Heidel zuletzt angedeutet hatte, dass der Brasilianer des Geldes wegen nach Monaco wechselte, stellte Naldo nun klar: "Geld war nicht der Grund für meinen Wechsel, sondern allein der sportliche Aspekt. Dazu hat die Kombination aus Trainer, Stadt und der Idee als Führungsspieler einfach gepasst." Die Aussage Heidels habe ihn "etwas gewundert", sagte er weiter.

 

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