Fussball

Thomas Schaaf deutet Rückkehr zu Werder Bremen an: "Es gab ein Gespräch"

Von SPOX
Thomas Schaaf deutet Rückkehr zu Werder Bremen an: "Es gab ein Gespräch"

Der langjährige Trainer von Werder Bremen Thomas Schaaf hat eine Rückkehr zu den Grün-Weißen angedeutet. Es habe ein Gespräch über eine Rolle als Technischen Direktor gegeben. Er wolle aber auch nicht aussschließen, noch einmal als Trainer zu arbeiten.

"Es gab noch mal ein Gespräch", verriet Schaaf im Interview mit der Bild, angesprochen auf eine Stelle als Technischer Direktor bei Werder. "Aber es gibt noch keinen Vertrag. Werder will sich verändern und meine Ideen sind offenbar interessant." Man müsse schauen, "ob wir am Ende zusammenkommen." Schaaf hatte das Team von 1999 bis 2013 trainiert und gewann 2004 die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal.

Er könne sich auch vorstellen, noch einmal als Trainer zu arbeiten, erklärte der 56-Jährige: "Es gab Angebote, Nationalteams zu übernehmen. Auch sehr lukrative Angebote von internationalen Klubs, aber das wollte ich nicht."

Werder spielt unter Trainer Florian Kohfeldt gegen den Abstieg. Er traue dem jungen Übungsleiter zu, die Klasse zu halten, so Schaaf. Die Entwicklungen der letzten Jahre sehe er jedoch kritisch: "Mir gefällt es absolut nicht, wenn ein Trainer nach kurzer Zeit wieder weggeschickt wird. Schon allein aus wirtschaftlichen Gründen kann es nicht die Idee sein, jedes Jahr mit einem neuen Trainer und neuen Vorstellungen bei Null anzufangen."

Er sehe keinen Konflikt zwischen jungen und alten Trainern in der Bundesliga: "Jupp Heynckes ist doch das beste Beispiel, dass Alter nicht entscheidend ist. Es geht darum, wie einer seine Arbeit macht."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung