Müller auf die Zehn oder gar nicht

Von SPOX
Montag, 18.09.2017 | 14:20 Uhr
Thomas Müller machte gegen Mainz auf der Zehn ein starkes Spiel
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Thomas Müller hatte auf seiner Lieblingsposition entscheidenden Anteil an der besten Saisonleistung des FC Bayern - und damit ein Empfehlungsschreiben abgegeben. Die brutalen Attacken gegen Christian Gentner, Max Kruse und Christoph Kramer schocken die Liga, während nach nur vier Spielen der erste Trainer seinen Stuhl räumen musste. SPOX blickt auf die wichtigsten Themen des Bundesliga-Wochenendes.

Müller auf die Zehn oder gar nicht

Der FC Bayern hat nach dem durchwachsenen Saisonstart am Wochenende gegen den 1. FSV Mainz 05 erstmals vollends überzeugt. Vor allem offensiv brachen die Münchner die eindimensionale Lösungsfindung aus den Partien gegen Hoffenheim und Anderlecht auf und spielten deutlich variabler, einen Hauch anarchischer.

Entscheidenden Anteil an der kreativeren Offensive hatte der zuletzt häufig kritisierte Thomas Müller. Auf der Zehn fühlte sich der Weltmeister sichtlich wohler als auf dem rechten Flügel. Er war variabler Freigeist, ließ sich zurück ins Mittelfeld fallen, wich auf die Flügel aus oder gab die zweite Sturmspitze neben Robert Lewandowski.

Müller lief nicht nur mit 11,19 Kilometern die zweitlängste Distanz bei den Bayern (Kimmich: 11,69 km), er war auch erstmals seit April an zwei Treffern direkt beteiligt (ein Tor, ein Assist).

Teamkollege Arjen Robben bezeichnete Müllers Versetzung auf die Zehn als "Schlüssel" für die bislang beste Saisonleistung: "Mit Thomas auf der Zehn ist es eine ganz andere Aufstellung mit viel mehr Bewegung. Er ist wie ein zweiter Stürmer. Er geht in die Zwischenräume, in die Tiefe. Er reißt Lücken auf, schafft Räume für andere. Das hat den Unterschied gemacht", analysierte der Niederländer.

Müller selbst litt zuletzt darunter, dass Carlo Ancelotti ihn immer wieder auf Rechtsaußen brachte - und das obwohl er wisse, dass Müller kein Außenstürmer ist. Mit der Leistung gegen Mainz jedenfalls legte Bayerns Nummer 25 nachdrücklich seine Visitenkarte auf den Schreibtisch des Trainers.

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