Christian Seifert schwärmt von der Premier League

Geldverteilung? DFL-Boss schwärmt von PL

Von SPOX
Montag, 20.03.2017 | 08:59 Uhr
Christian Seifert schwärmt von der Premier League
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Mit der Reform der europäischen Wettbewerbe wird der Europapokal nochmals deutlich lukrativer - Teams wie der FC Bayern München könnten dann mit dreistelligen Millionenbeträgen aus den UEFA-Töpfen rechnen. DFL-Boss Christian Seifert sieht generell im internationalen Vergleich noch Probleme in Deutschland, und bezeichnet die Premier League in Punkto Geldverteilung als positives Beispiel.

"Die solidarischste Geldverteilung in ganz Europa findet in der kommerziellsten Liga statt - nämlich in der Premier League", erklärte Seifert im Gespräch mit dem kicker. Dort nämlich werden "die Auslandserlöse zu gleichen Teilen unter den 20 Klubs verteilt. Und die Verteilung der nationalen Erlöse bewegt sich im Verhältnis von knapp 2:1. Der eine oder andere mag es nicht gerne hören, aber de facto praktizieren die kommerziellsten Ligen der Welt das solidarischste Prinzip."

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Das gelte etwa auch für die US-Profiligen, in denen das Geld "relativ gleichmäßig" verteilt wird, damit der Wettbewerb spannend bleib. Gleichzeitig aber ist es schwierig, dieses System auf Europa zu übertragen - unter anderem weil sich die Ligen in den USA nicht mit anderen Ligen messen: "Der US-Sport ist komplett inhabergeführt. Die Inhaber haben Interesse daran, dass die Liga möglichst unterhaltsam bleibt. Das Draft-System zum Beispiel in NFL und NBA und andere Aspekte sind in Europa rechtlich kaum umsetzbar."

Klar ist für Seifert, dass Deutschland nicht zu den Verlierern der Reform zählt. "Die Champions League ist auch unter dem Gesichtspunkt der internationalen Profilierung einer nationalen Liga und ihrer Klubs eine wichtige Plattform. Plakativ kann man sagen: Die Schere geht weiter auseinander", führte er aus, doch nehme man den Großen "ein paar Prozent und verteilt sie unter den Kleinen, bringt es die Empfänger auch nicht an die Großen heran."

Thema Marke? Schwierig in Deutschland

Trotzdem müsse die Bundesliga weiter um ihren Status kämpfen: "Wenn die Bundesliga international nicht erfolgreich ist und keinen Spitzenfußball mit namhaften Spielern liefert, wird sie auf Dauer ihren Schnitt von etwa 42.000 Zuschauern nicht halten können. Das zeigt ein Blick nach Italien und Frankreich. Und sie wird die Medienverträge, wie wir sie heute haben, auch nicht mehr erreichen."

Generell stoßen, so Seifert weiter, die nationalen Medienmärkte früher oder später an ihre Grenzen. Daher brauche es internationale Klubmarken, "einen interessanten Wettbewerb und starke digitale Präsenz. Im Ausland wird eine Liga in erster Linie wahrgenommen über das internationale Abschneiden ihrer Vereine und ihr nationaler Wettbewerb stärker über den Meisterschaftskampf als den Kampf um den Klassenerhalt."

Allerdings tue man sich in Deutschland schwerer als anderswo, wenn es um die Themen Marke und Ausland geht. "Vielleicht klingt das manchem zu sehr nach Kommerz oder man traut sich nicht, es den Fans zu sagen. Obwohl es bei den Fans mehr Verständnis für den internationalen Wettbewerb gibt, als man glaubt", ist sich Seifert sicher.

Alle Fußball-News

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung