Mittwoch, 09.11.2016

Christian Pulisic landete durch einen Zufall bei Borussia Dortmund

So landete Christian Pulisic beim BVB

Christian Pulisic ist ohne Zweifel eines der aufregendsten Talente in der Bundesliga und obwohl er erst 18 Jahre alt ist, hat er schon einen weiten Weg hinter sich. Dass er bei Borussia Dortmund gelandet ist, ist einem Zufall geschuldet und viel Arbeit der BVB-Verantwortlichen.

Im Januar 2014 scoutete der BVB ein Spiel der U17-Nationalmannschaft der USA und wollte sich Angreifer Haji Wright (spielt inzwischen bei Schalke 04) genauer anschauen, doch es kam anders, wie Sportdirektor Michael Zorc gegenüber Sports Illustrated erklärte: "Wir haben gesagt: 'Hey, er ist ein echt guter Spieler (Wright, Anm. d. Red.), aber da war auch ein fantastischer Spieler, der herausragte (Pulisic, Anm. d. Red.).' und seitdem haben wir versucht, den Transfer zu vollziehen."

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Doch das ließ sich nicht so einfach bewerkstelligen, denn die Konkurrenz war groß und schon früher am damals 15-Jährigen dran. Bereits mit zehn Jahren trainierte Pulisic eine Woche in La Masia beim FC Barcelona. Es folgten Probetrainings bei Chelsea, Porto, PSV, Villarreal und schließlich auch Borussia Dortmund.

"Ich habe irgendwie gewusst, dass es der richtige Ort für mich ist und es war die beste Entscheidung", so Pulisic über den Entschluss zum BVB zu wechseln. Doch eine Hürde musste er noch überwinden. Transfers minderjähriger Spieler von außerhalb Europas sind nicht erlaubt. Der Ausweg für den jungen US-Amerikaner war sein Großvater, der in Kroatien geboren wurde.

"Angebote aus England"

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Ausgestattet mit einem kroatischen Pass wechselte er schließlich nach Deutschland. "Es war eine Belastung, vor allem in den ersten sechs Monaten, weil ich die Sprache nicht konnte." Inzwischen spricht er durch täglichen Unterricht gut Deutsch und hat mit seinem Bruder Will, der für die U19 des BVB spielt, auch Familie um sich.

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Sein Aufstieg war rasant, er debütierte in der Bundesliga, spielte Champions League und wurde unter Jürgen Klinsmann Nationalspieler. Das macht ihn natürlich begehrt, wie Zorc bestätigte: "Es gab in diesem Sommer einige Angebote aus England und Deutschland, aber wir wollen ihn hier haben und ihn hier weiterentwickeln. Wir haben ihn nicht ausgebildet, um ihn zu verkaufen. Er hat einen laufenden Vertrag bis 2019, aber aufgrund seiner Entwicklung ist der Klub jederzeit bereit, über eine Verlängerung zu sprechen."

Christian Pulisic im Steckbrief

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