Sonntag, 28.02.2016

Max Eberl erteilt eine Absage

Dahoud zum BVB: "Definitiv nein!"

Der Manager von Borussia Mönchengladbach, Max Eberl, hat einem Wechsel von Mahmoud Dahoud zu Borussia Dortmund im Sommer eine klare Absage erteilt. Die Zukunft von Andreas Christensen und Havard Nordtveit ist hingegen noch ungeklärt.

Max Eberl möchte Andreas Christensen gerne in Gladbach halten
© getty
Max Eberl möchte Andreas Christensen gerne in Gladbach halten

Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Eberl auf die Frage nach einem Dahoud-Transfer: "Er ist ein begnadeter Fußballer, ein riesiges Talent, der bei uns den nächsten Schritt machen soll. Wir haben auch einen Anspruch und Ziele, die nicht gerade klein sind. Um die zu realisieren, brauchen wir ihn." Deshalb sei ein Verkauf "definitiv" ausgeschlossen.

Auch ein weiteres Talent würde der Manager gerne weiter in den Gladbacher Reihen sehen. Doch bei Andreas Christensen haben es die Fohlen nicht selber in der Hand. Der Däne ist von Chelsea ausgeliehen und hat mit starken Leistungen zuletzt Begehrlichkeiten geweckt. Zuletzt wurde bereits berichtet, die Fohlen würden den 19-Jährigen für 15 Millionen Euro fest verpflichten. Dieser Transfer wäre für Eberl ein "Traum".

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Welchen Weg Havard Nordtveit im Sommer gehen wird ist derweil noch immer ungeklärt. "In Kürze" werde es eine Entscheidung geben, so Eberl, der vermutet das Nordveit Angebote aus England vorliegen hat. Der umworbene Defensiv-Allrounder erklärte nach dem Unentschieden in Augsburg selbst: "Wir haben noch Zeit. Wir sprechen über meine Karriere, das ist nicht nur Fußball. Das muss auch mit der Familie passen und demnach ist es nicht so einfach. Das ist eine wichtige Entscheidung und ich nehme mir meine Zeit, weil ich dann die richtige Entscheidung treffen kann."

Auch Borussia Dortmund hat bereits Interesse an dem Norweger bekundet. Dem BVB traut der Gladbach-Manager in den nächsten Jahren auch wieder den Gewinn der Meisterschaft zu - allerdings sei es auch nicht auszuschließen, dass der FC Bayern auch in den nächsten fünf Jahren jeweils die Schale nach München holt.

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An dieser Aufgabe könnte dann auch Uli Hoeneß haben, der morgen vorzeit aus der Haft entlassen wird. "Als Fußball-Fan würde ich es mir wünschen. Ohne ihn fehlt etwas", so Eberl über die Möglichkeit, Hoeneß wieder als FCB-Präsident zu sehen. "Er hat für den deutschen Fußball sehr viel Positives getan, auch wenn seine Art manchmal hart war."

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