Rummenigge zur TV-Vermarktung der Bundesliga

"Hätten gerne italienische Verhältnisse"

Von SPOX
Samstag, 14.02.2015 | 23:06 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge (l.) sieht begrenztes Verbesserungspotenzial für die TV-Vermarktung
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Die Premier League stellt einen neuen Rekord in der TV-Vermarktung auf und Deutschland diskutiert über mögliche Folgen für die Bundesliga. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hält einen Vertrag wie in England für unrealistisch, ihm schwebt ein anderes Land als Vorbild vor.

9,5 Milliarden Euro kassiert die Premier League ab der Saison 2016/17 für drei Spielzeiten für die TV-Rechte, das sind über 3,1 Milliarden Euro pro Jahr. Die Bundesliga hinkt da mit 835 Millionen Euro per anno deutlich hinterher. Die Angst vor einer finanziell überpotenten Premier League hat den deutschen Klub-Fußball relativ schnell erreicht.

Deshalb wird schon fleißig über neue Modelle und eine mögliche weitere Zerstückelung des Spieltags in der Bundesliga diskutiert, um durch den nächsten TV-Vertrag ebenfalls mehr Geld zu kassieren.

"Jede Diskussion ist fruchtbar"

"Grundsätzlich finde ich jede Diskussion fruchtbar", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Samstag, wies aber gleichzeitig auf einen elementaren Unterschied zwischen der Bundesliga und der Premier League hin. "In England hat ja nicht eine zusätzliche Anstoßzeit zu mehr Geld geführt, sondern eine Konkurrenzsituation der Bieter."

Die Bundesliga geht in heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Die Rechteinhaber "BSkyB" und "British Telecommunications" haben in einem Wettstreit um die Übertragungsrechte die Preise in nicht zu erwartenden Dimensionen getrieben. In Deutschland ist "Sky" als Monopolist im Pay-TV in naher Zukunft wohl konkurrenzlos.

Englische Verhältnisse unrealistisch

"Wenn es Herrn Seifert gelingen würde, zwei, drei Interessenten für die Bundesliga zu gewinnen, könnten die Preise in Bewegung kommen", sagte Rummenigge. Die Summen von der Insel sind für ihn utopisch und unrealistisch. "Wir werden keine englischen Verhältnisse bekommen", sagte Rummenigge. "Aber italienische hätten wir schon gerne."

In Italien kassieren die Top-Klubs wie Juventus Turin bis zu 90 Millionen Euro im Jahr. Allerdings wird das Geld dort nicht so ausgewogen verteilt wie in Deutschland. Kleinere Klubs kassieren im italienischen Modell deutlich weniger als die Spitzenvereine.

Die aktuelle Tabelle der Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung