Mittwoch, 11.02.2015

Über "unpopuläre Maßnahmen"

TV-Vertrag: Seifert fordert Debatte

Der Milliarden-Vertrag der englischen Premier League könnte auch Auswirkungen auf den Verkauf der Bundesliga-Medienrechte ab der Saison 2017/18 haben. DFL-Boss Christian Seifert hat mit Blick auf die Entscheidung in rund einem Jahr eine Diskussion über "unpopuläre Maßnahmen" gefordert.

DFL-Boss Christian Seifert will eine Diskussion über die TV-Rechte führen
© getty
DFL-Boss Christian Seifert will eine Diskussion über die TV-Rechte führen

Eine dieser Maßnahmen könnte nach "SID"-Informationen eine Umverteilung der Spielansetzungen sein, um durch unterschiedliche Anstoßzeiten höhere Erlöse vor allem aus dem Bereich des Bezahlfernsehens (Pay-TV) zu generieren. Seifert hatte bereits zuletzt erklärt, dass er im frei empfangbaren Fernsehen (Free-TV) kaum noch Wachstumschancen sehe.

"Wir befinden uns in einem Verdrängungswettbewerb der Ligen", sagte Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), der "Bild-Zeitung": "Von daher benötigen wir eine ehrliche Diskussion in der Liga: Sind wir mit Blick auf den neuen TV-Vertrag bereit, notfalls auch unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen, um weiter die besten Spieler der Welt in der Bundesliga zu halten?"

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Die Premier League hatte am Dienstag den Abschluss ihres neuen TV-Vertrags verkündet. Die Engländer kassieren für die drei Spielzeiten von 2016 bis 2019 insgesamt rund 9,5 Milliarden Euro, das sind knapp 3,2 Milliarden pro Saison. Zum Vergleich: Die DFL plant für die Saison 2016/17 mit Einnahmen in Höhe von 835 Millionen Euro.

Im April 2016 will die DFL die Bundesliga-Rechte ab der Saison 2017/18 verkaufen. Dann könnte es für die "Weltmeister-Liga" eine Milliarde Euro pro Spielzeit geben.

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