Thomas Müller im Trainingslager

"Wer weiß, was mit 28 Jahren ist…"

Von Für SPOX in Doha: Fatih Demireli
Donnerstag, 15.01.2015 | 16:31 Uhr
Thomas Müller hält das Training bei den Bayern schwerer als Bundesliga-Spiele
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Thomas Müller gehört beim Trainingslager des FC Bayern München in Doha einmal mehr zu den Spielern, die für gute Laune sorgen. Kurz vor der Abreise aus Katar zieht der Nationalspieler eine erste Bilanz, blickt und spekuliert er auch, was seine Zukunft angeht

Pep Guardiola war dann auch mal gnädig. Dann intensiven Einheiten in Doha, gab er der Mannschaft des FC Bayern sowohl am Mittwochnachmittag als auch am Donnerstagmorgen frei. Der eine oder andere trainierte individuell, viele andere nutzten aber die Gelegenheit die "Aspire Academy", wo die Bayern wohnen und trainieren, für ein paar Augenblicke zu verlassen.

Für Thomas Müller und Co. ging es unter anderem auch zu einem Golf-Ausflug, wenn auch der Hobby-Golfer keine Ambitionen auf eine große Karriere hat: "Zum Golfprofi wird's nicht reichen. Es hat Spaß gemacht, aber gewonnen habe ich nicht."

"Pep beansprucht den Kopf sehr stark"

Müller war überhaupt froh, mal Abwechslung zu bekommen: "Es ist mal nicht schlecht, wenn man mal einen Tag frei hat. Nach vier, fünf Tagen hat man ein paar Baustellen am Körper, kleinere Wehwehchen. Es ist gut, wenn der Körper Zeit hat, sich zu regenerieren."

Die Bayern arbeiten in Doha intensiv. Die Einheiten sind nicht extrem in die Länge gezogen, dafür aber äußert effektiv, wie auch Müller am eigenen Leib verspürt. "Diese Einheiten mit dem Parcours und Torschluss am Ende gehen schon an die Substanz. Pep beansprucht den Kopf sehr stark - und das nicht beim Kopfballtraining."

Viele Ansatzpunkte der Verbesserung gibt es beim FC Bayern nach einer fast perfekten Hinrunde kaum noch, auch wenn Trainer Guardiola die Bundesliga-Leistungen der Münchener mit "okay" einstufte und noch Potenziale der Besserung erkennt.

"Training schwerer als Bundesliga"

Müller erklärt: "Es geht nicht darum, Ergebnisse besser zu gestalten, da waren wir fast perfekt. Es geht darum, einfacher Tore zu erzielen und noch weniger Unsicherheiten in unserem Spiel zu haben. Bei uns funktioniert das Kollektiv, das was der Trainer verlangt. Egal, wer es dann umsetzt - auch wenn wir einige Verletzte hatten."

Weil es so gut funktioniert, sind die Münchener längst konkurrenzlos. Das letzte Meisterschaftsspiel, das die Bayern verloren, als sie noch nicht als Meister feststanden, war im Oktober 2012, als es eine 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen setze. Konkurrenzlosigkeit? Ein Problem, das die Bayern intern nicht haben: "Wir haben ein sehr hohes Niveau im Training. Es ist oft, schwieriger gegen unsere Trainingsmannschaft zu gewinnen als gegen eine Mannschaft in der Bundesliga."

Wenn es nach Müller geht, wird er die harte Pep-Schule noch sehr lange in Anspruch nehmen. Anstalten, den Verein kurzfristig zu verlassen, macht er nicht - wenn auch mit einer Einschränkung: "Ich habe letzten Sommer nicht umsonst meinen Vertrag verlängert. Aber wer weiß: Vielleicht bin ich mit 28 oder 30 Jahren so weit, dass ich denke, ich möchte noch etwas Neues erleben. Aber das ist Schnee von morgen."

Thomas Müller im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung