Dutt neuer Sportvorstand in Stuttgart

"Die Zeit läuft uns davon"

SID
Dienstag, 06.01.2015 | 17:00 Uhr
Robin Dutt ist als neuer Sportvorstand beim VfB Stuttgart vorgestellt worden
© getty
Advertisement
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

In Bremen gescheitert, in Stuttgart der neue Heilsbringer: Robin Dutt soll den VfB als Sportvorstand aus der anhaltenden Krise und in der Bundesliga wieder nach oben führen. Der 49-Jährige trägt bei den Schwaben, 2007 noch deutscher Meister, zusammen mit Trainer Huub Stevens nun die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Allerdings war Dutt bei seiner Vorstellung am Dienstag bemüht, die Erwartungen nicht zu groß werden zu lassen. "Das ist eine Mammutaufgabe, eine Herkulesaufgabe. Es gibt Handlungsbedarf, sonst würde der VfB nicht da stehen, wo er steht. Wir haben eine knallharte Rückrunde vor uns, das wird nicht einfach", sagte Dutt.

Sein Einfluss beim Tabellen-15. der Bundesliga sei kurzfristig nur bedingt. "Ich werde mich total auf Huub verlassen. Die Zeit läuft uns davon", fügte der neue starke Mann beim VfB an. Man müsse mit "großen Worten" vorsichtig sein, "es ist besser, Taten folgen zu lassen".

Dutt tritt beim VfB die Nachfolge des im September entlassenen Fredi Bobic an und erhält einen Vertrag bis Dezember 2018. "Robin Dutt hat uns in den Gesprächen inhaltlich sehr überzeugt, das ist genau das, was wir wollen und brauchen", sagte VfB-Präsident Bernd Wahler.

"Besser verzahnen"

Dutt war im Oktober als Trainer bei Werder Bremen wegen anhaltender Erfolgslosigkeit von seinen Aufgaben entbunden worden. Es ist Dutts erste Station als Vereinsfunktionär, von August 2012 bis April 2013 war der gebürtige Kölner als Sportdirektor jedoch schon beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) aktiv gewesen.

Dutts Hauptaufgabe in Stuttgart wird nicht nur darin bestehen, sportlich die Wende herbeizuführen, sondern auch die derzeit schlechte Stimmung im Umfeld des VfB zu drehen. Für die teils massive Kritik habe er durchaus "Verständnis", sagte er. Seit dem Titel 2007 habe es drei Präsidenten, drei Sportvorstände und einige Trainer gegeben, "da ist es doch klar, dass die Leute nicht hurra rufen".

Grundsätzlich will Dutt beim VfB die Bereiche Jugend, Scouting und Profis "besser verzahnen", um die Voraussetzungen für eine "nachhaltige positive Entwicklung zu schaffen".

"Keine großen Sprünge"

Erst einmal werde er jedoch viele Gespräche, insbesondere mit Stevens führen, "um zu sehen, wo Bedarf ist". Gleichzeitig machte der neue Sportvorstand aber angesichts der angespannten Finanzlage beim VfB bereits deutlich, dass "keine großen Sprünge" möglich seien.

Keinen Druck will sich Dutt bei der Personalie Stevens machen, der im November für den zurückgetretenen Armin Veh gekommen war und bis Saisonende unter Vertrag steht. "Huub gibt die Marschrichtung vor. Wir werden in aller Ruhe einen Fahrplan entwickeln", sagte er.

Ruf gibt Amt auf

Beim DFB hatte Dutt seine Manager-Tätigkeit aufgegeben, weil er wieder als Trainer auf dem Platz stehen wollte. Einen Widerspruch sieht er aber nicht darin, jetzt wieder einen Kurswechsel vollzogen zu haben. Natürlich gebe er ein paar Dinge auf. Aber der Unterschied zum DFB sei: "Es bleibt die Kabine, der Platz, die Atmosphäre am Spieltag, die Zusammenstellung einer Mannschaft."

Wahler, der bei vielen Fans auch in der Kritik steht, hat großes Vertrauen in Dutt. Für den Sommer kündigte er jedoch weitere "richtungweisende Personalentscheidungen im Vorstand" an. So wird der langjährige Finanzvorstand Ulrich Ruf (59) zum 30. Juni sein Amt aufgeben.

Der VfB Stuttgart im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung