Hoeneß verzichtet auf Revision und muss ins Gefängnis

Haftantritt wohl erst in einigen Wochen

SID
Freitag, 14.03.2014 | 11:09 Uhr
Uli Hoeneß hat auf Revision verzichtet und damit die vom Gericht ausgesprochene Strafe akzeptiert
© getty
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Bis zum Haftantritt von Uli Hoeneß werden voraussichtlich noch einige Wochen vergehen. Dies erklärte Justizpressesprecherin Andrea Titz auf "SID"-Anfrage. Erst wenn Hoeneß eine Ladung zum Strafantritt zugestellt wird, muss er seine Haftstrafe antreten. Da Hoeneß zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt wurde, wird er diese in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech verbüßen müssen.

Nach der Erklärung von Hoeneß, dass er seine Haftstrafe antreten werde, ist noch abzuwarten, ob die Staatsanwaltschaft bis kommenden Donnerstag Revision einlegt.

Ist dies nicht der Fall, wird das Urteil rechtskräftig und die schriftliche Urteilsbegründung der Staatsanwaltschaft zugestellt. Im Anschluss wird dann der Strafvollzug eingeleitet, Hoeneß wird die Ladung zum Strafantritt mit einem genauen Termin zugestellt.

Wie lange Hoeneß tatsächlich im Gefängnis bleiben muss, ist nach Angaben von Titz "reine Spekulation". Möglich wäre, dass Hoeneß nach etwa sechs Monaten zum Freigänger wird, falls er, was der Idealfall wäre, nach etwa 21 Monaten vorzeitig und auf Bewährung entlassen werden sollte. "An diesem Punkt aber sind wir noch lange nicht", sagte Titz.

Tag 4: Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Tag 3: Hoeneß hofft auf Einstellung des Verfahrens

Tag 2: Mindestens 27,2 Millionen Euro hinterzogen

Tag 1: Hoeneß legt umfassendes Geständnis ab

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