Hoeneß hofft auf Einstellung

SID
Mittwoch, 12.03.2014 | 14:10 Uhr
Hofft weiter auf eine Einstellung: Uli Hoeneß
© getty
Advertisement
PDC World Championship
Fr15.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Jeden Abend auf DAZN
A-League
Live
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Pachuca
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
FIFA Club World Cup
Real Madrid -
Gremio
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Am dritten Verhandlungstag im Steuerstrafverfahren gegen Uli Hoeneß wird deutlich: Die Verteidigung setzt auf eine Wirksamkeit der Selbstanzeige und damit weiter auf eine Einstellung des Strafverfahrens.

Dieser dritte Verhandlungstag war kurz, aber er dürfte ganz nach dem Geschmack von Uli Hoeneß gewesen sein. Sein Verteidiger erwies sich als würdiger Vertreter der "Abteilung Attacke", griff im Sitzungssaal unter anderem die Sprecherin des Landgerichts München wegen derer angeblich falschen Darstellungen an und ließ durchblicken: Hoeneß hofft weiter, den Justizpalast am Ende des Verfahrens als freier Mann verlassen zu können - wenn auch mit einer Steuer-Rechnung über mehr als 27,2 Millionen Euro. Am Donnerstag könnte das Urteil fallen.

Über die Summe von 27,2 Millionen Euro, die am Ende unter anderem wegen Verzugszinsen noch höher ausfallen wird, wird nicht mehr gestritten: Die Verteidigung von Hoeneß erkannte sie zu Beginn des dritten Prozesstages auf Vorschlag des Vorsitzenden Richters Rupert Heindl an, sie sei "sachgerecht". Die 27,2 Millionen Euro hatte die zuständige Steuerfahnderin errechnet. Sie nimmt auf Grund von Unterlagen, die sie erst am 28. Februar 2014 erhalten hatte, sogar den "best case" für Hoeneß an - die Steuerschuld könnte also in der Tat höher sein.

Attacke auf Sprecherin

Unabhängig davon hält Hoeneß' Anwalt Hanns Feigen die Selbstanzeige seines Mandanten vom 18. Januar 2013 nach wie vor für wirksam. Dies wurde deutlich, als er gleich nach Beginn der Sitzung am Mittwoch Gerichtssprecherin Andrea Titz angriff.

Die Zahlen, die am Vortag von der Steuerfahnderin genannt worden seien, ergäben sich aus den Grunddaten der Selbstanzeige, versicherte Feigen, "es besteht also kein Grund zu sagen, die Verteidigung sei überrascht gewesen". Außerdem zu behaupten, die Selbstanzeige sei aus dem Ruder gelaufen, sei "Unfug".

Tatsächlich hatte Hoeneß bereits in seiner persönlichen Stellungnahme zu Prozessbeginn mitgeteilt, er gehe davon aus, dass seine Spekulationsgewinne insbesondere aus den Jahren 2002, 2003 und 2005 "zu einer Steuernachzahlung im zweistelligen Millionenbereich" führen werden. Sein Anwalt führte später weiter aus, dass es sich bei der nachzuzahlenden Summe um 12, 15 oder 20 Millionen Euro oder noch mehr handeln könne - zusätzlich zu jenen 3,545 Millionen Euro hinterzogenen Steuern, wegen denen Hoeneß ursprünglich vor Gericht steht.

Selbstanzeige gültig?

Feigen ging am dritten Verhandlungstag, der nach zwei Zeugenbefragungen bereits nach 70 Minuten vorüber war, erkennbar in den Angriffsmodus über. "Unfug" nannte er auch die These, die erst am 28. Februar sowie am 5. März dieses Jahres vorgelegten Daten zu den Transaktionen von Hoeneß auf zwei Schweizer Konten, hätten bereits am 18. Januar 2013 vorgelegen. Die Bank habe einfach am Tag der Selbstanzeige alle Unterlagen in PDF-Dateien gewandelt, sagte Feigen. Diese seien ungeordnet gewesen, wie "viele Schuhkartons, die auf dem Boden ausgekippt werden".

Das heißt: Hoeneß wehrt sich gegen die Unterstellung, er habe die Einreichung von wichtigen Unterlagen verzögert - und damit eine unvollständige Selbstanzeige abgegeben. Und das bedeutet auch: Alles dreht sich um die Frage, ob die Selbstanzeige vom Gericht als wirksam erachtet wird, sprich: als strafbefreiend. In diesem Fall würde Hoeneß den Justizpalast als freier Mann verlassen, freilich um mindestens 27,2 Millionen Euro ärmer. Das Strafverfahren würde eingestellt, ein Steuerverfahren schlösse sich an. Das wäre die optimale Lösung für Hoeneß.

Staatsanwalt bleibt hart

Ob es so weit kommt? Die Staatsanwaltschaft geht auch nach den Anmerkungen von Feigen am Mittwoch davon aus, dass die Selbstanzeige unwirksam ist. Es hätten Zahlen vorgelegen, bestätigte Ken Heidenreich, der Sprecher der Staatsanwaltschaft - aber: "Die Steuerbehörde konnte mit den Zahlen nichts anfangen."

Sollte das Gericht ähnlich denken und mit der Selbstanzeige nichts anfangen können, wird es hart für Hoeneß: Die 27,2 Millionen Euro liegen weit über der Grenze von einer Million Euro, an der eine Haftstrafe auf Bewährung noch für denkbar gilt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung