Freitag, 28.02.2014

Nach Europa-League-K.o.

Veh glaubt an schnelle Schock-Therapie

Trainer Armin Veh von Eintracht Frankfurt rechnet nach dem bitteren Zwischenrunden-Aus in der Europa League nicht mit negativen Auswirkungen auf die Moral seiner Mannschaft. Am Donnerstagabend hatte die Eintracht den Sprung ins Europacup-Achtelfinale durch ein 3:3 im Rückspiel gegen Portugals Meister FC Porto (Hinspiel: 2:2) verpasst.

Am Sonntag trifft Armin Veh auf seinen Ex-Klub VfB Stuttgart mit dem er 2007 Meister wurde
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Am Sonntag trifft Armin Veh auf seinen Ex-Klub VfB Stuttgart mit dem er 2007 Meister wurde
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"Ich denke, dass wir das schnell rauskriegen und damit umgehen können. Wir haben gesehen, dass wir mit richtig guten Mannschaften mithalten können. Das sollte uns optimistisch stimmen", sagte Veh zwei Tage vor der Partie gegen den Konkurrenten VfB Stuttgart am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) und meinte: "Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns."

Am Donnerstagabend hatte die Eintracht den Sprung ins Europacup-Achtelfinale durch ein 3:3 im Rückspiel gegen Portugals Meister FC Porto (Hinspiel: 2:2) verpasst. Veh wertete den internationalen K.o. mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt nicht als Nachteil. "Das macht es einfacher für uns, weil wir uns jetzt normal auf die Spiele vorbereiten können. Vielleicht ist das ein kleiner Vorteil", meinte der 53-Jährige, fügte aber an: "Diesen Vorteil wollten wir eigentlich gar nicht."

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Marco Russ kehrt zurück

Auch Sportdirektor Bruno Hübner gewann dem Ausscheiden zumindest etwas Positives ab. Die Europa League habe die Eintracht "viel Kraft und Punkte in der Bundesliga gekostet". Bereits am Freitagvormittag wurden die Ereignisse des Europa-League-Abends in einer Schock-Therapie aufgearbeitet. "Bei aller Enttäuschung können meine Jungs stolz sein", sagte Veh dazu.

Im Duell gegen seinen Ex-Klub Stuttgart, mit dem Veh 2007 deutscher Meister geworden war, kann der Eintracht-Coach wieder auf den im Europacup gesperrten Marco Russ bauen. Dafür fehlen Kapitän Pirmin Schwegler (Gelbsperre) und Sebastian Rode (Knorpelschaden). Auch einige andere Spieler sind laut Veh angeschlagen. Namen nannte er aber nicht. "Ich weiß noch nicht, ob wir am Sonntag die Mannschaft an Bord haben, die notwendig ist", erklärte der Trainer, der sich verwundert über den 15. Tabellenplatz der Schwaben zeigte: "Ich habe nicht erwartet, dass sie sich in diesen Gefilden aufhalten. Sie gehören da von der Qualität nicht hin."

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