"Unsere Abwehr ist atomisiert worden"

Watzke schreibt Titel ab

Von Marco Nehmer
Mittwoch, 20.11.2013 | 20:59 Uhr
Aki Watzke glaubt nicht mehr an die Meisterschale
© getty
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Die personelle Schieflage bei Borussia Dortmund wird immer schlimmer. Nach den jüngsten Verletzungen von Mats Hummels und Marcel Schmelzer steht dem BVB vor dem Bundesliga-Gipfel gegen Bayern München kein einziger Spieler mehr aus der Stamm-Viererkette zur Verfügung. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schlägt Alarm.

"Unsere komplette London-Abwehr vom Champions-League-Finale ist atomisiert worden. Die Viererkette, mit der wir das Double gewonnen haben - einfach weg", so Watzke gegenüber "Bild" fassungslos. "Über den Meister-Titel sollten wir jetzt ganz sicher nicht reden. Wir müssen den Anschluss halten."

Beim BVB stauen sich derzeit die Hiobsbotschaften. Lukasz Piszczek absolvierte in dieser Saison wegen einer Hüft-OP noch keine einzige Minute. Neven Subotic erlitt bei der Pleite in Wolfsburg (1:2) einen Kreuzbandriss. Nun fällt auch noch Hummels mit einem Bandausriss am rechten Fersenbein bis Januar aus, Marcel Schmelzer muss mit einem Muskelfaserriss drei Wochen pausieren.

Beide zogen sich ihre Verletzungen beim Testspiel der Nationalmannschaft gegen England (1:0) zu. "Wir machen den Verantwortlichen des DFB keine Vorwürfe. Und wir wollen jetzt auch sicher keine Alibi-Diskussion", lehnte Watzke aber umgehend ab, dem Verband den Schwarzen Peter zuzuschieben.

50:50-Chance gegen Bayern wäre "Realitätsverlust"

Für Dortmund kommt das Gipfeltreffen mit den Bayern am 13. Spieltag damit zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Der BVB-Geschäftsführer will sich erst gar keinen Illusionen hingeben: "Wer jetzt noch sagt, die Chancen gegen Bayern stehen 50:50, der leidet wirklich an Realitätsverlust."

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Er habe "so eine Extremsituation wie jetzt beim BVB noch nie erlebt". "Mit Manuel Friedrich werden wir jetzt eine Alternative bis zum Sommer verpflichten, dazu haben wir unter anderem mit Koray Günter einen starken, jungen Innenverteidiger. Aber alle unsere Alternativen sind nicht eingespielt", klagt Watzke, der damit den BVB seiner "großen Stärke" beraubt sieht.

Angesichts der Notlage richtete der 54-Jährige ein Plädoyer an die BVB-Anhänger: "Am Samstag gegen Bayern benötigen wir die bedingungslose Unterstützung unserer Fans. Zuletzt haben wir viele große Fußball-Partys zusammen gefeiert - jetzt müssen wir zusammenstehen. Aber wir im Ruhrgebiet sind es doch gewohnt, wieder aufzustehen."

Der BVB im Überblick

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