„Wir dürfen die Geduld nicht verlieren“

Von Henning Klefisch
Dienstag, 16.10.2012 | 12:08 Uhr
Mahnt zur Ruhe, trotz des durchwachsenen Saisonstarts: Klaus Allofs
© Getty
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Vor der aktuellen Spielzeit sollte bei Werder Bremen alles anders, und gleichzeitig, werden. Langjährige Leistungsträger wie Wiese, Naldo und Pizarro wurden abgegeben und durch Akteure wie Elia, De Bruyne oder auch Petersen ersetzt. Bisher war der Erfolg eher gering, die bittere Niederlage beim FC Augsburg tat ihr Übriges.

Auch Manager Klaus Allofs kann seine Enttäuschung nicht verbergen: "Es ist schade, dass wir diesen Rückenwind nicht nutzen konnten." Er warnt jedoch vor voreiligen Schlussfolgerungen: "...nach einem schlechten Spiel gleich von einer Krise zu sprechen, kann ich nicht nachvollziehen. Die nächsten Wochen werden zeigen, welches das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft ist."

Uli Hoeneß prägte einst den Spruch: "The trend is your friend." Bei Werder gilt das nicht unbedingt, denn in der Jahrestabelle 2012 belegen die Norddeutschen den letzten Tabellenplatz. Allofs unterstützt seinen Trainer Thomas Schaaf dennoch, "weil er seine Arbeit gut macht. Wenn ich sehe, mit welcher Hingabe er diesen Job macht, wie detailverliebt er ist, wie akribisch er arbeitet - dann stärkt mich das immer wieder in meiner Überzeugung. Thomas ist da auch im Vergleich mit anderen Kollegen ganz weit vorne. Ich halte ihn taktisch für sehr stark, das gilt auch für die Spielanalyse."

Korrekte Beurteilung der Situation

Gründe für die derzeitige Krise nennt er gegenüber der "Kreiszeitung" auch: "Trotzdem muss ich die Situation richtig beurteilen. Wir hatten in der Vergangenheit auch eine andere Mannschaft, außergewöhnliche Spieler wie Micoud, Diego und Özil. Wenn ich der Überzeugung wäre, dass ein anderer Trainer mit dieser Mannschaft mehr Erfolg hätte, dann könnten wir darüber reden. So aber nicht."

Aufgrund des großen Umbaus in der Mannschaft wussten viele nicht, was von diesem Werder-Team zu erwarten war. Man habe aber durchaus eigene Ansprüche, sagt der 55-Jährige Manager: "Wir sind am Beginn der Meisterschaft. Wir haben alle gesagt, das ist ein Neubeginn. Wir haben nicht gesagt, wir wollen nur drin bleiben. Das hätte man nach dem Umbruch sicher machen können. Aber das darf nicht unser Anspruch sein, es steckt auch viel mehr in dieser Mannschaft. Doch wir dürfen nicht die Geduld verlieren."

Klaus Allofs im Steckbrief

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