Sonntag, 12.08.2012

Fußballer und Trainer des Jahres gewählt

Reus und Klopp räumen ab

Nach der überragenden abgelaufenen Saison ist Marco Reus zum ersten Mal zum Fußballer des Jahres gewählt worden. Der ehemalige Gladbacher verwies bei der Wahl zwei neue BVB-Kollegen auf die Plätze. Dortmund-Coach Jürgen Klopp konnte seinen Vorjahreserfolg verteidigen.

Maroc Reus (M.) wurde vor Mats Hummels (l.) Fußballer des Jahres, Jürgen Klopp Trainer des Jahres
© Imago
Maroc Reus (M.) wurde vor Mats Hummels (l.) Fußballer des Jahres, Jürgen Klopp Trainer des Jahres

Nationalspieler Marco Reus vom deutschen Meister Borussia Dortmund ist Fußballer des Jahres 2012.

Der 23-Jährige, der für 17,1 Millionen Euro Ablöse von Borussia Mönchengladbach zum Doublegewinner BVB gewechselt war, setzte sich bei der seit 1960 vom kicker unter den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) durchgeführten Wahl mit 217 Stimmen vor seinen Mannschaftskollegen Mats Hummels (108 Stimmen) und Robert Lewandowski (95) durch. Vierter wurde Ex-Borusse Shinji Kagawa (66).

"Es ist eine wahnsinnig große Ehre, damit habe ich nicht gerechnet. Es macht mich sehr stolz, weil diese Auszeichnung etwas für die Ewigkeit ist. Diese Auszeichnung ist ein Ansporn, weiter Gas zu geben und in der neuen Saison noch eine Schippe draufzulegen", sagte EM-Teilnehmer Reus.

Klopp Trainer des Jahres

Bei den Trainern konnte Dortmunds Erfolgscoach Jürgen Klopp seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

"Eine große Ehre und nochmalige Bestätigung für die großartige Leistung aller", betonte Klopp. Der BVB-Trainer widmete die abermalige Auszeichnung seinem "kompletten Trainer-Team".

Mit 496 Stimmen ließ der 45-Jährige den Gladbacher Lucien Favre (138) und den Freiburger Christian Streich (101) klar hinter sich.

Da Mbabi Fußballerin des Jahres

Neue Fußballerin des Jahres wurde erstmals Celia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr. "Was für eine Ehre! Damit habe ich wirklich nicht gerechnet", sagte da Mbabi.

Die 24 Jahre alte Angreiferin verwies mit 206 Stimmen Genoveva Anonma (68) von Turbine Potsdam und Alexandra Popp (53) vom FCR Duisburg auf die nächsten Plätze.

Vorjahressiegerin Fatmire Bajramaj (40) vom 1. FFC Frankfurt belegte Rang vier.

Der Kader von Borussia Dortmund

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