Abschied aus Leverkusen nach zwölf Jahren

Rene Adler: Wechsel zum HSV in der Schwebe

SID
Mittwoch, 02.05.2012 | 12:28 Uhr
Rene Adler (r.) riskierte zwölf Jahre für Bayer Leverkusen Kopf und Kragen
© Getty
Advertisement
Bundesliga
FrJetzt
S04-M05: Jetzt die Highlights anschauen!
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe

Am Samstag ist es soweit. Ein letztes Mal wird er das Trikot von Bayer Leverkusen anziehen. Ein letztes Mal aufwärmen mit "seinem Klub", auch wenn er im Spiel beim 1. FC Nürnberg wohl nur Ersatz sein wird. Dass dieser Tag kommen würde, war für René Adler lange Zeit unvorstellbar.

"Dass ich Leverkusen einmal verlassen würde, hätte ich vor ein paar Jahren nicht geglaubt. Ich bin auch ein Stück weit bequem. Hier habe ich schließlich alles. Meine Freunde, und, und, und. Aber die Bequemlichkeit ist mir von außen abgenommen worden", beschreibt der zwölfmalige Nationaltorhüter seine Gefühlslage vor seinem Abschied beim Werksklub.

Nach zwölf Jahren endet seine Zeit unter dem Bayer-Kreuz - unfreiwillig. Im Zuge seiner langen Verletzungspause hatten die Leverkusener Verantwortlichen die stockenden Vertragsgespräche nicht mehr aufgenommen, stattdessen sich auf den vom VfB Stuttgart ausgeliehenen Youngster Bernd Leno festgelegt.

Der Junioren-Nationaltorhüter war aus der Not heraus im Sommer gekommen und hatte das Fehlen seines prominenten Vorgängers mit zum überragenden Vorstellungen vergessen gemacht.

Gescheiterter Vertragspoker im vergangenen Jahr

Ganz unschuldig ist Adler an dieser Situation freilich nicht. Noch vor gut einem Jahr war eine Vertragsverlängerung an den Gehaltsvorstellungen des gebürtigen Leipzigers gescheitert. Zu der Zeit galt er als unantastbar. "René ist Bayer 04", hatte Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser stets betont. Nun ist René im Sommer weg.

Wohin sein Weg führt, ist noch unklar. Zwar hat der Schlussmann beim Hamburger SV bereits den Medizincheck absolviert, doch der mächtige HSV-Aufsichtsrat hat Vorbehalte. Auch weil mit Jaroslav Drobny nicht nur ein guter, sondern auch teurer Torhüter vorhanden ist.

Hinzu kommt Adlers Krankenakte. Denn hinter ihm liegen zwei schwierige Jahre. Noch vor der WM 2010 hatte sich Bundestrainer Joachim Löw für Adler als Nummer Eins ausgesprochen. Doch ein Rippenbruch verhinderte die WM-Teilnahme Adlers, inzwischen ist sein damaliger Kontrahent Manuel Neuer aus dem deutschen Tor nicht mehr wegzudenken. Noch schlimmer war aber die folgende Knieverletzung. Eine Operation an der Patellasehne kostete ihn fast ein ganzes Jahr und seinen Platz im Leverkusener Tor.

"Es beginnt auf jeden Fall ein neuer Lebensabschnitt", sagt Adler. "Mein Ziel ist es, den Status irgendwo wiederzuerlangen, den ich hier hatte." Wo auch immer das sein wird. Dass er wieder bei Null anfangen muss, weiß er. Dass sein nächster Vertrag wieder eine Ausstiegsklausel für seinen Traumverein Manchester United beinhaltet, ist unwahrscheinlich. Ansprüche kann er kaum stellen.

Entdecker Vollborn führte ihn an die Bundesliga heran

In diesem Bewusstsein hatte er einst im Alter von 15 Jahren bei Bayer in der Jugend begonnen, und so endet nun auch seine Zeit im Rheinland. Ein komisches Gefühl sei das, betont Adler: "Ich kenne ja jeden hier von der Putzfrau bis zu Rudi Völler persönlich."

Leverkusen war auch irgendwo seine Familie. So hatte er in den ersten Jahren bei seinem Torwarttrainer Rüdiger Vollborn gelebt. Der langjährige Bundesligakeeper (401 Spiele für Bayer) hatte Adler einst entdeckt. Wie einen Sohn führte Vollborn den Youngster an das Team heran und machte ihn schließlich auch zum Bundesliga-Torhüter.

Im Februar 2007 gab Adler sein Debüt. Eine Rote Karte für Jörg Butt hatte ihm den Platz im Bayer-Tor gebracht. Damals hatte er die Abwesenheit des Kollegen genutzt - so wie Bernd Leno seine.

Rene Adler im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung